Intuit Aktie: Bewertungslücke lockt
23.03.2026 - 06:18:12 | boerse-global.deWährend die Intuit-Aktie seit Jahresbeginn mit einem Minus von rund 26 Prozent kämpft, nutzen professionelle Investoren das aktuelle Kursniveau für großflächige Zukäufe. Jüngste Meldungen zeigen, dass namhafte Fonds ihre Positionen beim Software-Spezialisten teils massiv ausgebaut haben. Die Profis setzen dabei auf eine fundamentale Stärke, die der Markt derzeit offenbar unterschätzt.
Institutionelle auf Einkaufstour
In den letzten 48 Stunden wurde bekannt, dass mehrere große Investmentfirmen ihre Anteile an Intuit signifikant aufgestockt haben. So erhöhte Concurrent Investment Advisors seine Position um rund 32 Prozent auf insgesamt 7.480 Aktien. Auch CWA Asset Management und Baldwin Wealth Partners meldeten deutliche Zukäufe. Insgesamt befinden sich nun knapp 84 Prozent der ausstehenden Aktien in den Händen institutioneller Anleger.
Historisch niedrige Bewertung
Ein Hauptgrund für das verstärkte Interesse dürfte die aktuelle Bewertungslücke sein. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 20 wird das Unternehmen deutlich günstiger gehandelt als im Fünf-Jahres-Schnitt, der bei 33,5 lag. Am Freitag schloss die Aktie bei 394,35 Euro.
Obwohl die Sorge vor einer Disruption durch Künstliche Intelligenz (KI) im Steuersektor die Stimmung belastete, lieferte Intuit zuletzt starke operative Ergebnisse. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um über 17 Prozent auf 4,65 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 4,15 Dollar deutlich über den Erwartungen der Analysten von 3,68 Dollar.
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Strategische Signale und KI-Fokus
Das Management untermauert das Vertrauen in die eigene Strategie durch den Stopp geplanter Aktienverkäufe von Führungskräften. Zudem plant das Unternehmen, bis zu 3,5 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe einzusetzen, wovon bereits 1,8 Milliarden Dollar umgesetzt wurden. Morgan Stanley stufte das Papier zudem als „Top Pick“ ein und verwies auf neue Produktzyklen im Bereich der Buchhaltungssoftware für den Mittelstand.
Die Partnerschaft mit Anthropic zur Entwicklung von KI-Finanzagenten soll den Wettbewerbsvorteil langfristig sichern. Intuit prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz zwischen 20,997 Milliarden und 21,186 Milliarden Dollar. Dies entspräche einem Wachstum von 12 bis 13 Prozent. Mit einem RSI von 36,1 nähert sich der Titel zudem technisch einer überverkauften Zone, was das aktuelle Timing der Großinvestoren untermauert.
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