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Invesco Ultra Dividend ETF: Dividende steigt

Veröffentlicht: 25.03.2026 um 17:25 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Der Invesco S&P Ultra Dividend Revenue ETF steigert seine Quartalsdividende erneut. Der Fonds nutzt ein spezielles Regelwerk, um Dividendenfallen zu vermeiden und setzt dabei stark auf den Energiesektor.

Invesco Ultra Dividend ETF: Dividende steigt Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
Invesco Ultra Dividend ETF: Dividende steigt Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Invesco S&P Ultra Dividend Revenue ETF setzt seinen Wachstumskurs bei den Ausschüttungen fort. Mit der jüngsten Anhebung markiert der Fonds das vierte Jahr in Folge mit steigenden Zahlungen für seine Anleger. Dabei verfolgt die Strategie einen speziellen Ansatz, um klassische Dividendenfallen systematisch zu umgehen.

Am vergangenen Freitag kündigte der ETF eine Quartalsdividende von 0,5556 US-Dollar pro Anteil an. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,0262 US-Dollar gegenüber der vorangegangenen Periode. Der Ex-Tag lag bereits am Montag, die tatsächliche Auszahlung folgt an diesem Freitag, dem 27. März. Die Dividendenrendite beläuft sich damit auf rund 3,75 %.

Fokus auf den Energiesektor

Die Portfolio-Struktur zeigt eine deutliche Neigung zu Value-Sektoren, was direkt aus der speziellen Gewichtungsmethode resultiert. Besonders der Energiesektor dominiert mit einem Anteil von fast 30 % das Geschehen. Zu den größten Positionen gehören Unternehmen wie PBF Energy, Chevron und ONEOK. Im abgelaufenen Quartal trennte sich der Fonds laut offiziellen Meldungen zudem von seiner Position bei Realty Income Corp.

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Systematische Vermeidung von Renditefallen

Hinter der Auswahl steht ein vierstufiges, regelbasiertes Verfahren des S&P 900 Dividend Revenue-Weighted Index:
- Ausschluss der obersten 5 % nach Dividendenrendite
- Ausschluss der obersten 5 % nach Ausschüttungsquote je Sektor
- Auswahl der 60 renditestärksten verbleibenden Aktien
- Gewichtung nach Unternehmensumsatz (maximal 5 % pro Titel)

Dieser Fokus auf die Umsatzstärke soll sicherstellen, dass die Dividenden durch reale Geschäftsergebnisse und nicht allein durch Kursverluste oder eine zu hohe Ausschüttung der Substanz zustande kommen.

Kosten und Marktpositionierung

Mit einer Kostenquote von 0,39 % positioniert sich der Fonds als spezialisierte Alternative zu marktbreiten Produkten wie dem Vanguard High Dividend Yield ETF. Die Umsatzgewichtung führt allerdings zu einer markanten Sektorkonzentration, insbesondere im Energie- und Finanzbereich. Die kommende Neugewichtung im nächsten Quartal passt die Portfoliostruktur an die dann aktuellen Umsatzdaten der S&P-Unternehmen an.

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