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iOS 26.3: Apple erleichtert Wechsel zu Android und schützt Privatsphäre

12.02.2026 - 12:11:12

Das neue iOS-Update reagiert auf regulatorischen Druck mit einem Wechsel-Assistenten, bietet exklusive Datenschutzfunktionen für bestimmte iPhones und schließt kritische Sicherheitslücken.

Apple hat mit iOS 26.3 ein Update veröffentlicht, das den Wechsel von iPhone zu Android erleichtert und neue Datenschutzoptionen bietet. Die Aktualisierung ist vor allem eine Antwort auf regulatorischen Druck und schließt kritische Sicherheitslücken.

Nahtloser Wechsel: Der neue „Zu Android übertragen“-Assistent

Die auffälligste Neuerung ist ein integrierter Datenmigrations-Assistent. Nutzer finden ihn unter Einstellungen > Allgemein > iPhone übertragen oder zurücksetzen. Das Tool überträgt Fotos, Nachrichten, Kontakte und Apps per WLAN direkt auf ein Android-Gerät.

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Experten sehen darin eine Reaktion auf die Vorgaben des europäischen Digital Markets Act (DMA). Das Gesetz fordert mehr Interoperabilität zwischen Plattformen. Bisher benötigten Nutzer für einen solchen Wechsel oft Kabel oder Drittanbieter-Apps. Apples native Lösung macht den Ausstieg aus dem eigenen Ökosystem nun einfacher – ein Gegenstück zur seit Langem existierenden „Auf iOS übertragen“-App von Google.

Mehr Kontrolle über Standortdaten für ausgewählte iPhones

Eine neue Datenschutzfunktion namens „Präzisen Standort beschränken“ gibt es jedoch nur für bestimmte Modelle. Sie maskiert den genauen Standort für Mobilfunkanbieter und zeigt nur das Stadtviertel an, nicht die konkrete Adresse.

Diese Hardware-abhängige Funktion ist exklusiv für iPhones mit Apples eigenem Mobilfunkmodem verfügbar:
* iPhone 16e mit Apple C1-Modem
* iPhone Air mit dem fortschrittlicheren Apple C1X-Modem

Die Flaggschiff-Modelle iPhone 17, 17 Pro und 17 Pro Max bieten die Option nicht. Sie nutzen weiterhin das Qualcomm Snapdragon X80-Modem. Dieses liefert zwar eine bessere mmWave-5G-Leistung, unterstützt aber das spezielle Apple-Protokoll nicht. Die Differenz zeigt, wie sich eigene und fremde Chips in Funktionen unterscheiden.

Dringende Sicherheitsupdates schließen kritische Lücken

Neben neuen Funktionen ist iOS 26.3 vor allem ein wichtiges Sicherheitsupdate. Apple behebt damit etwa ein Dutzend Schwachstellen. Besonders kritisch: Ein Fehler im dyld-Link-Editor, der die Ausführung von Schadcode ermöglichte.

Cybersicherheitsexperten warnen, dass diese Lücke bereits für gezielte Angriffe genutzt wurde. Apple rät allen Nutzern zur sofortigen Installation des Updates über Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate.

Fehlende Features und der Blick nach vorn

Nicht alle erwarteten Neuerungen haben es in die finale Version geschafft. Eine in der Beta getestete „Benachrichtigungsweiterleitung“ an Drittanbieter-Smartwatches wurde wieder entfernt. Sie könnte später oder regional eingeschränkt erscheinen.

Auch die mit Spannung erwarteten, „Gemini“-gestützten Siri-Verbesserungen fehlen. Die KI-Upgrades aus der Partnerschaft mit Google wurden verschoben. Beobachter rechnen nun mit einer ersten Version in der iOS 26.4-Beta im März oder sogar erst mit iOS 27 später im Jahr.

iOS 26.3 festigt die Sicherheit und reagiert auf Regulierung – während Apple im Hintergrund die Weichen für größere KI-Integrationen in den kommenden Monaten stellt.

@ boerse-global.de

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