iOS 26.4: Apple behebt Tastatur-Probleme und schließt 37 Sicherheitslücken
26.03.2026 - 01:12:34 | boerse-global.de
Apple hat mit iOS 26.4 ein wichtiges Update für seine iPhones veröffentlicht. Im Fokus stehen dringende Fehlerbehebungen und ein neues Sicherheitskonzept.
Die Aktualisierung, die am Mittwoch erschien, soll vor allem die Performance stabilisieren. Seit Jahresbeginn hatten viele Nutzer über eine langsame und ungenaue Tastatur geklagt. Schnelle Schreiber berichteten von verpassten Anschlägen und fehlerhaften Autokorrekturen. Apple verspricht nun eine deutliche Verbesserung.
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Neue Features: KI-Playlists und erweiterte Emojis
Neben Fehlerbehebungen bringt iOS 26.4 auch 13 neue Funktionen. Die auffälligste ist eine KI-gestützte Playlist-Erstellung in Apple Music. Nutzer können nun Stimmungen oder Aktivitäten beschreiben, um automatisch passende Musiklisten zu erhalten.
Das Update fügt außerdem acht neue Emojis hinzu, darunter einen Orca, eine Posaune und ein „verzerrtes Gesicht“. Technisch wird die Unterstützung für die neuen AirPods Max 2 integriert. Für Abonnenten des „Apple Creator Studio“ stehen zudem erweiterte Bildbearbeitungstools in der Freeform-App bereit.
Sicherheits-Offensive: 37 Patches und neues Hintergrund-System
Der Sicherheit kommt in diesem Update eine zentrale Rolle zu. Insgesamt werden 37 Sicherheitslücken geschlossen. Besonders kritisch war eine Schwachstelle (CVE-2026-20643) in der WebKit-Browserengine. Sie hätte Angreifern erlaubt, auf sensible Daten aus anderen Browser-Tabs zuzugreifen.
Erstmals setzt Apple hier auf ein neues Verfahren: Den Patch für diese kritische Lücke verteilte der Konzern bereits am 17. März als „Hintergrund-Sicherheitsverbesserung“. Diese leichten, außerplanmäßigen Updates sollen Kernkomponenten wie Safari schützen, ohne einen kompletten Neustart des Systems zu erfordern. Für Nutzer, die dieses Hintergrund-Update nicht erhielten, ist der Fix nun in iOS 26.4 enthalten.
Alte Probleme: Akku-Leerlauf und Netzwerk-Ausfälle
Trotz der Verbesserungen kämpfen viele Nutzer noch mit den Folgen des Vorgänger-Updates iOS 26.3.1. In Foren und sozialen Medien häufen sich Berichte über extremen Akku-Verbrauch beim iPhone 17 Pro. Manche Geräte verloren angeblich bis zu 70 Prozent Ladung in weniger als zwei Stunden bei normaler Nutzung.
Ein weiteres Problem betraf die Konnektivität: Bei einigen Usern fielen nach dem Update sowohl WLAN als auch Mobilfunk komplett aus. Teilweise führte ein SIM-Karten-Fehler zum Abbruch aller Anrufe und Nachrichten. Ein besonders kurioser Bug ließ die Kontakte-App bei manchen Nutzern über 50 GB Mobilvolumen in einem Monat verbrauchen. iOS 26.4 soll diese Hintergrundprozesse eindämmen.
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Support für alte Geräte und dringende Warnung
Apple unterstützt auch ältere Hardware. Für Geräte wie das iPhone XS oder die siebte iPad-Generation erschienen parallel die Updates iOS 18.7.7 und iPadOS 18.7.7. Sie schließen eine Authentifizierungslücke, die Angreifern in einem privilegierten Netzwerk das Abfangen von Datenverkehr ermöglicht hätte.
Gleichzeitig warnt der Konzern eindringlich Nutzer alter Software wie iOS 13 oder 14. Hacker nutzen zunehmend Exploit-Kits mit Namen wie „Coruna“ und „DarkSword“, um Schwachstellen in diesen Versionen auszunutzen. Apple rät dringend zur Aktualisierung auf mindestens iOS 15. Wer das nicht kann, sollte zumindest den „Lockdown-Modus“ aktivieren, um häufige Angriffsvektoren zu blockieren.
Blick nach vorn: Stabilisierung vor neuen Features
Das Update kommt zu einem strategischen Zeitpunkt. Während Apple bereits die Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni vorbereitet, zeigt das neue Hintergrund-Patching ein reiferes Sicherheitskonzept. Doch die anhaltenden Probleme mit Akku und Wärmeentwicklung beim iPhone 17 Pro deuten an, dass die Integration leistungsstarker KI-Features die Hardware an ihre Grenzen bringt.
Die vielen Patches spiegeln eine zunehmend aggressive Bedrohungslage wider. Die Konzentration auf Stabilität und „Quality of Life“-Verbesserungen ist auch eine Reaktion auf den Nutzerdruck. Als nächstes erwarten Beobachter einen ersten Blick auf iOS 27, wobei große Neuerungen wie ein LLM-basierter Siri wohl erst 2027 kommen dürften. Bis dahin empfiehlt Apple, automatische Updates zu aktivieren – besonders für die neuen, schnellen Sicherheits-Patches.
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