IPD: Datenzentrumserlöse 2026 um 25 Prozent
20.06.2026 - 03:49:14 | boerse-global.de
Der Elektro-Infrastrukturdienstleister IPD Group notiert zum Wochenschluss bei 6,25 AUD. Das Papier liegt nur vier Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 6,51 AUD, das es am 18. Juni erreichte. Über die vergangenen sieben Tage steht ein klares Plus von gut fünf Prozent.
Das Geschäftsmodell des australischen Unternehmens greift in mehreren Wachstumsmärkten. IPD Group vertreibt und wartet Systeme für Energieverteilung, Industrieautomation und erneuerbare Energien. Ein strategischer Zukauf soll die Position im Minen- und Rohstoffsektor stärken: Ende Dezember 2025 übernahm die Firma Platinum Cables.
Milliardenmarkt Datenzentren
Der wichtigste Treiber ist ein anderer. Das Management prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 einen Anstieg der Datenzentrumserlöse um 25 Prozent im Jahresvergleich. Die gesamte Sparte profitiert vom Boom der Rechenzentren, die enorme Mengen an Stromverteilung und Kühlungsinfrastruktur benötigen.
Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr fällt insgesamt solide aus. IPD Group erwartet höhere Betriebsergebnisse auf EBITDA- und EBIT-Ebene – auch ohne den Beitrag der Akquisition.
Rekord im ersten Halbjahr
Die Zahlen für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2026 (Ende Dezember 2025) untermauern den Kurs. Der Umsatz stieg um 8,9 Prozent auf 192,7 Millionen AUD. Das bereinigte Nettoergebnis legte um 8,3 Prozent auf 14,4 Millionen AUD zu, der operative Gewinn (EBITDA) um 7,6 Prozent auf 25,4 Millionen AUD.
Die Aktie notiert mit 8,4 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 5,77 AUD. Die Volatilität bleibt mit knapp 50 Prozent annualisiert hoch – typisch für ein mittelgroßes Industrieunternehmen an der australischen Börse. Anleger warten nun auf die vollständigen Jahreszahlen, die weitere Aufschlüsse über das Tempo des Datenzentrumswachstums geben dürften.
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