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iPhone Air 2: Apple schrumpft Face ID für bessere Kamera

26.01.2026 - 20:47:12

Apple miniaturisiert die Face-ID-Technik, um im kommenden Ultra-Slim-Smartphone Platz für ein Dual-Kamera-System zu schaffen und die Schwächen des Vorgängers zu beheben.

Apple entwickelt einen deutlich dünneren Face-ID-Sensor für sein kommendes Ultra-Slim-Smartphone. Ziel ist es, Platz für eine zweite Kamera zu schaffen – und damit die größte Schwachstelle des Vorgängers zu beheben.

Cupertino – Der erste iPhone Air überzeugte vor allem durch sein Design, nicht durch seine Ausstattung. Jetzt arbeitet Apple offenbar an einer entscheidenden Verbesserung für das Nachfolgemodell. Wie neue Leaks aus der Lieferkette zeigen, soll ein maßgeschneiderter, „ultradünner“ TrueDepth-Sensor im iPhone Air 2 verbaut werden. Diese Miniaturisierung ist der Schlüssel, um im Inneren des nur 5,6 Millimeter dünnen Gehäuses Platz für ein Dual-Kamera-System auf der Rückseite zu machen.

Die erste Generation des iPhone Air galt trotz ihrer beeindruckenden Bauweise als Gerät der Kompromisse. Für einen Preis von rund 1.000 Euro bot es nur eine einzelne Hauptkamera und einen kleineren Akku. Die Nachfrage blieb hinter den Erwartungen zurück. Mit dem iPhone Air 2 verfolgt Apple nun eine Art „Rettungs-Update“. Es soll die Funktionalität deutlich aufwerten, ohne das charakteristische Slim-Design opfern zu müssen.

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Die Technik hinter dem dünneren Gesichtsscanner

Das Herzstück der Neuerung ist die Verkleinerung des gesamten Face-ID-Hardwarepakets. Dieses besteht aus einem Punktprojektor, einer Infrarotkamera und weiteren Sensoren. Bislang benötigte es viel Platz in der oberen Gehäuseleiste.

Durch den schlankeren Modul soll nun der innere Aufbau umgestaltet werden. So könnte der wertvolle Bauraum für eine größere Batterie und vor allem für eine zweite Kameralinse freigemacht werden. Den Gerüchten zufolge handelt es sich dabei um ein Ultra-Weitwinkelobjektiv mit einem 48-Megapixel-Sensor. Einige Quellen berichten von einer horizontalen Anordnung der beiden Kameras. Diese strategische Verkleinerung ist entscheidend. Ohne sie müsste das Gerät dicker werden – womit der gesamte Sinn der „Air“-Baureihe infrage stünde.

Reaktion auf den Markt: Vom Nischen- zum Mainstream-Gerät?

Die geplanten Upgrades sind eine direkte Antwort auf die Kritik am Vorgänger. Für viele Käufer war die Einzelkamera bei dem Preis ein No-Go, besonders im Vergleich zu anderen Premium-Smartphones oder Apples eigenen Pro-Modellen.

Mit einer Dual-Kamera und vermutlich verbesserten Basisspezifikationen könnte das iPhone Air 2 zu einer ernsthaften Alternative werden. Es würde sich an Design-affine Nutzer richten, die nicht auf Kernfunktionen verzichten wollen. Die Investition in spezielle, miniaturisierte Komponenten zeigt: Apple will die Ultra-Dünn-Bauweise als nachhaltige Produktlinie etablieren, nicht als einmaliges Experiment.

Ein Domino-Effekt für andere Apple-Produkte?

Die Entwicklung der schlankeren Face-ID-Technologie könnte weitreichende Folgen haben. Die Platzprobleme im iPhone Air sind in anderen geplanten Geräten noch drängender, etwa in einem faltbaren iPhone.

Bisherigen Berichten zufolge setzt Apple bei ersten Falt-Designs auf einen in die Seitentaste integrierten Touch-ID-Sensor, weil das aktuelle Face-ID-Modul zu klobig ist. Ein dünneres System ebnet den Weg für Gesichtserkennung in künftigen Faltgeräten.

Auch für den Mac rückt Face ID damit näher. Bislang verhinderte die geringe Dicke der Laptop-Displays den Einbau der TrueDepth-Kamera. Ein miniaturisiertes Modul könnte dieses Hindernis ausräumen. Zwar gibt es keine konkreten Gerüchte über einen baldigen Einsatz in MacBooks, doch die Technologie aus dem iPhone-Air-Projekt schafft die grundlegende Voraussetzung. Diese Entwicklung ist unabhängig von der ebenfalls kursierenden Unter-Display-Face-ID-Technologie für das iPhone 18 Pro, bei der die Sensoren unsichtbar unter dem Bildschirm liegen.

Wann kommt das neue Ultra-Slim iPhone?

Der genaue Zeitplan für das iPhone Air 2 ist noch ungewiss. Der Konsens deutet derzeit auf keinen Launch parallel zur iPhone-18-Serie im Herbst 2026 hin. Vieles spricht für eine Veröffentlichung im Frühjahr 2027. Einige widersprüchliche Leaks halten jedoch auch einen Debüt im Herbst 2026 mit nur geringen Änderungen für möglich.

Eines ist sicher: Apple gibt seine Ambitionen für ein ultradünnes Top-Smartphone nicht auf. Die Investition in maßgeschneiderte Komponenten belegt eine langfristige Strategie. Mit dem iPhone Air 2 will der Konzern beweisen, dass schlankes Design und umfassende Funktionen kein Widerspruch sein müssen.

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