IREN Aktie: 3,1 Milliarden Verträge für KI-Infrastruktur
14.05.2026 - 19:39:01 | boerse-global.deIREN baut sein Geschäftsmodell radikal um. Der Abschied vom klassischen Bitcoin-Mining kostet viel Geld. Das zeigen die frischen Zahlen für das dritte Geschäftsquartal deutlich. Anleger reagieren positiv. Die Aktie klettert heute um fast sieben Prozent auf 50,30 Euro.
Schwaches Mining-Geschäft belastet
Der Umsatz sank im abgelaufenen Quartal auf 144,8 Millionen US-Dollar. Im Vorquartal standen noch 184,7 Millionen in den Büchern. Parallel dazu weitete sich der Nettoverlust massiv aus. Er stieg auf 247,8 Millionen US-Dollar.
Die Gründe für die schwache Bilanz sind klar. IREN schaltet alte Mining-Hardware ab. Das Management schafft Platz für neue Grafikprozessoren. Hinzu kommen gesunkene Bitcoin-Preise. Die reinen Bitcoin-Erlöse brachen im Quartalsvergleich um 34 Prozent ein.
Voller Fokus auf Künstliche Intelligenz
Der Konzern will ein großer Anbieter für KI-Infrastruktur werden. Für das Jahr 2026 peilt IREN wiederkehrende Jahreseinnahmen von 3,7 Milliarden US-Dollar an. Davon sind bereits 3,1 Milliarden vertraglich gesichert.
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Microsoft steuert den Löwenanteil der Aufträge bei. Nvidia liefert ab Anfang 2027 neue luftgekühlte Blackwell-Chips. Ein dickes Finanzpolster federt den teuren Umbau ab. Ende April verfügte das Unternehmen über Barreserven von 2,6 Milliarden US-Dollar.
Der radikale Kurswechsel bringt Risiken mit sich. Aktionäre erlebten im vergangenen Jahr eine starke Verwässerung. Die Anzahl der ausstehenden Aktien stieg um 53 Prozent. Auch die hohe Volatilität der Aktie fordert starke Nerven.
Analysten uneins, Aktie im Höhenflug
Die Wall Street bewertet den Umbruch unterschiedlich. JPMorgan belässt die Einstufung auf "Underweight" mit einem Kursziel von 46 US-Dollar. Macquarie rät hingegen zum Kauf. Die Analysten sehen den fairen Wert bei 90 US-Dollar.
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Trotz der Unsicherheit belohnen Investoren die langfristige Vision. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Kursplus von beeindruckenden 603 Prozent. Seit Jahresbeginn gewann das Papier knapp 38 Prozent hinzu.
Die Transformation läuft auf Hochtouren. Kurz gesagt: ein Kraftakt. Das operative Ergebnis von knapp 60 Millionen US-Dollar zeigt ein funktionierendes Kerngeschäft. Der nächste Meilenstein steht bereits fest. In der zweiten Jahreshälfte 2026 liefert IREN weitere 50.000 Grafikprozessoren aus.
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