iShares Bitcoin Trust: 774 Millionen Dollar Abfluss in zwei Tagen
21.05.2026 - 03:10:52 | boerse-global.deDer iShares Bitcoin Trust gerät in dieser Woche unter spürbaren Verkaufsdruck. Auslöser sind vor allem neue US-Inflationsdaten und steigende Renditen am Anleihemarkt, die die Aussicht auf lockere US-Zinsen weiter gedämpft haben.
Am Dienstag, dem 19. Mai, flossen dem ETF netto 325,58 Millionen Dollar ab. Am Tag zuvor waren es sogar 448,36 Millionen Dollar. Damit entfiel der größte Teil der Abgaben im Segment der US-Spot-Bitcoin-ETFs auf das BlackRock-Produkt.
Zinsangst trifft Bitcoin
Der Markt reagiert auf einen US-Verbraucherpreisindex von 3,8 Prozent. Das hat die Erwartung verstärkt, dass die Federal Reserve länger restriktiv bleibt. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung wird inzwischen bei rund 44 Prozent gesehen.
Für Bitcoin ist das ein klarer Belastungsfaktor. Steigende Renditen machen renditelose Assets kurzfristig weniger attraktiv. Das nutzt sich besonders dort aus, wo große Investoren schnell Positionen anpassen können.
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Der ETF fungiert dabei als bevorzugtes Instrument. Institutionelle Halter und Treasury-Abteilungen von Unternehmen nutzen die hohe Liquidität offenbar, um Gewinne nach dem Anstieg Richtung 80.000 Dollar je Bitcoin mitzunehmen.
Dominanz trotz Schwäche
Trotz der Abflüsse bleibt der Fonds ein Schwergewicht. Das verwaltete Vermögen liegt weiter bei geschätzt 62,2 bis 66,7 Milliarden Dollar. Mit mehr als 60 Prozent Marktanteil am gesamten Spot-Bitcoin-ETF-Markt bleibt der iShares Bitcoin Trust der wichtigste Liquiditätspool in den USA.
Die Aktie des Fonds schloss am Mittwoch bei 43,99 Dollar. Auf Sicht von sieben Tagen liegt sie damit 4,72 Prozent im Minus, seit Jahresbeginn sogar 13,64 Prozent. Der Kurs notiert zwar über dem 50-Tage-Durchschnitt von 42,24 Dollar, aber klar unter der 200-Tage-Linie bei 51,21 Dollar.
Langfristige Käufer bleiben an Bord
Das Bild ist allerdings nicht nur von Rückgaben geprägt. Aus SEC-Meldungen geht hervor, dass JPMorgan seine Position im ersten Quartal 2026 deutlich ausgebaut hat. Der Anteil stieg um 175 Prozent auf rund 8,3 Millionen Anteile.
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Das zeigt den Spagat im Markt. Taktische Anleger reagieren auf Zins- und Renditesignale schnell. Strategische Investoren nutzen regulierte ETF-Strukturen eher, um Bitcoin langfristig zu halten. Auch das Handelsvolumen bleibt hoch und lag zuletzt bei rund 2,4 Milliarden Dollar pro Tag.
Eine schnelle Trendwende hängt nun stark an den nächsten Inflationsdaten und an der Richtung der US-Renditen. Solange beides Druck macht, dürfte der ETF vor allem als Umlenkstation für Kapital dienen, nicht als Treiber neuer Zuflüsse.
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