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iShares Core MSCI World: Lohnt sich der Evergreen-ETF jetzt noch?

12.02.2026 - 11:27:12

Alle reden vom iShares Core MSCI World – aber bist du zu spät dran oder immer noch früh genug für fette Rendite? Wir checken aktuelle Performance, Risiken, Profi-Meinungen und was das konkret für dein Depot in Deutschland heißt.

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Bottom Line: Der iShares Core MSCI World ETF gilt bei vielen deutschen Anlegern als Pflichtbaustein im Depot – aber nach dem starken Börsenjahr und neuen Allzeithochs bei US-Tech stellt sich die Frage: Ist jetzt Nachkaufen, Halten oder Abwarten angesagt?

Was du jetzt wissen musst: Wie sich der ETF zuletzt geschlagen hat, warum Wechselkurs & US-Börsen für dein Euro-Depot entscheidend sind – und wie Profi-Analysten den weltweiten Aktienmarkt aktuell einschätzen.

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Analyse: Die HintergrĂĽnde des Kursverlaufs

Der iShares Core MSCI World ETF (WKN typischerweise: A0RPWH / IE00B4L5Y983, verwaltet von BlackRock) bildet über 1.500 Aktien aus 23 Industrieländern ab – mit klarer Dominanz der USA. Für deutsche Privatanleger ist er oft der erste ETF im Depot, weil er Breite, Einfachheit und niedrige Kosten kombiniert.

Wichtig: Der ETF notiert in Euro, investiert aber überwiegend in US-Dollar-Werte. Damit hängen deine Erträge direkt an zwei Faktoren: Aktienmärkte weltweit + EUR/USD-Wechselkurs. Läuft die Wall Street heiß und der Dollar bleibt stabil oder stärker als der Euro, profitiert dein deutsches Depot doppelt.

In den letzten Monaten haben vor allem große US-Tech- und KI-Werte wie Microsoft, Apple, Nvidia, Meta und Alphabet den MSCI World nach oben gezogen. Genau diese Schwergewichte machen zusammen einen zweistelligen Prozentanteil im Index aus – und damit auch im ETF.

Faktor Bedeutung fĂĽr den iShares Core MSCI World ETF
US-Börsen (S&P 500, Nasdaq) Stellen den größten Anteil im MSCI World – starke Performance dort pusht den ETF direkt.
Big Tech & KI-Hype Schwergewichte wie Microsoft, Apple, Nvidia treiben den Index ĂĽberproportional.
EUR/USD-Wechselkurs Schwacher Euro verstärkt Dollar-Gewinne im deutschen Depot, starker Euro frisst Rendite.
Notenbank-Politik (Fed, EZB) Zinswenden beeinflussen Aktienbewertungen weltweit und damit den ETF.
Konjunktur in den Industrieländern Als breit gestreuter ETF hängt die Entwicklung am globalen Wachstum.

Für den DACH-Markt ist besonders spannend: Während der DAX zwar ebenfalls von Export- und Auto-Werten lebt, hast du im MSCI World deutlich mehr US-Tech und deutlich weniger Zykliker aus Deutschland. Du holst dir mit einem Kauf also bewusst ein globales, eher US-lastiges Tech-Exposure ins Depot, statt rein auf deutsche Industriewerte zu setzen.

Noch ein Punkt, den viele TikTok- und Insta-Anleger unterschätzen: Der iShares Core MSCI World ETF ist ein UCITS-Fonds mit Domizil Irland. Das heißt für dich in Deutschland:

  • steuerlich reguliert nach EU-Standard,
  • Vorteile bei Quellensteuern im Vergleich zu Direktanlagen in US-Aktien,
  • fĂĽr fast alle gängigen Broker (Trade Republic, Scalable, ING, Consors, Sparkassen-Broker etc.) als Sparplanfähig verfĂĽgbar.

Ein-Jahres-RĂĽckblick: Gewinn oder Verlust?

Schauen wir auf die typische Ein-Jahres-Entwicklung (auf Basis gängiger Kursdaten in EUR, gerundet):

  • Angenommener Kurs vor einem Jahr: ca. 80 € pro Anteil
  • Angenommener aktueller Kurs: ca. 96 € pro Anteil

Daraus ergibt sich eine grobe Performance-Rechnung:

  • Kursplus: 96 € – 80 € = 16 €
  • Rendite: 16 € / 80 € = 0,20 = +20 % in einem Jahr (ohne BerĂĽcksichtigung von etwaigen AusschĂĽttungen bei anderen Anteilsklassen)

Übersetzt in dein Depot: Hättest du vor einem Jahr 5.000 € einmalig in den iShares Core MSCI World ETF investiert, läge dein Investment heute grob bei rund 6.000 € – also ein Plus von ca. 1.000 €, bevor Steuern und Gebühren berücksichtigt werden.

Beim Sparplan wird es noch spannender: Viele deutsche Anleger investieren 50–200 € monatlich. Mit einem 100-€-Sparplan hättest du in den letzten 12 Monaten etwa 1.200 € eingezahlt – durch die stetige Aufwärtsbewegung hättest du von Cost-Average-Effekten profitiert und säßest heute voraussichtlich auf einem soliden zweistelligen Prozentplus.

Aber: Diese starke Ein-Jahres-Performance ist kein Naturgesetz. Sie wurde maßgeblich vom US-Tech- und KI-Boom getrieben. Fällt die Stimmung dort oder steigen die Zinsen wieder deutlicher, kann die Rendite des MSCI World schnell unter Druck geraten.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Wichtig zu verstehen: Für den ETF selbst gibt es in der Regel keine direkten Kursziele, weil er einfach den MSCI-World-Index nachbildet. Analysten geben ihre Einschätzungen deshalb vor allem für:

  • den globalen Aktienmarkt insgesamt,
  • die größten Einzeltitel im Index (Apple, Microsoft, Nvidia etc.),
  • und den Index MSCI World bzw. S&P 500 als Benchmark.

Einige große Investmenthäuser (z.B. Goldman Sachs, JP Morgan, Deutsche Bank, UBS) sind für die kommenden 12–18 Monate vorsichtig optimistisch für globale Aktien:

  • Erwartung: moderates Gewinnwachstum bei vielen Unternehmen,
  • Risiko: hohe Bewertungen vor allem im US-Tech-Sektor,
  • Pluspunkte: mögliche Zinssenkungen von Fed und EZB, falls sich die Inflation weiter normalisiert.

Die Quintessenz fĂĽr dich als ETF-Anleger in Deutschland:

  • Viele Profis sehen Aktien mittelfristig weiter als attraktiver als Anleihen oder Tagesgeld,
  • mahnen aber zur Vorsicht bei der aktuellen Bewertung von US-Tech – genau dort ist der MSCI World stark ĂĽbergewichtet,
  • der MSCI World (und damit der iShares-ETF) bleibt fĂĽr die meisten Banken und Vermögensverwalter ein Basisbaustein fĂĽr langfristige Strategien.

Übersetzt: Kein Analyst wird dir sagen „kauf genau diesen ETF“, aber die große Mehrheit der Häuser empfiehlt, breit gestreute, kostengünstige Aktien-Exposures als Kern im Depot zu halten. Genau in diese Schublade fällt der iShares Core MSCI World ETF.

Spannend aus deutscher Sicht: Viele Bankberater und Robo-Advisor (Scalable, Quirion, VisualVest, Oskar & Co.) setzen bei ihren Standard-Portfolios genau auf solche World-ETFs als Herzstück – teilweise sogar mit 60–80 % Aktienquote für jüngere Kunden.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

@ ad-hoc-news.de

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