iShares Global Clean Energy ETF: 63,11% Jahresrendite
01.05.2026 - 15:06:54 | boerse-global.de130 Prozent Umsatzwachstum bei einem Kerninvestment bewegen den Markt. Der iShares Global Clean Energy ETF profitierte Ende April massiv von den starken Zahlen seiner Schwergewichte. Allein am 30. April stieg der Nettoinventarwert auf 20,68 US-Dollar.
Damit setzt der Fonds eine beeindruckende Serie fort. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus beim Nettoinventarwert auf rund 23,8 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Kursgewinn von über 63 Prozent zu Buche.
Bloom Energy treibt das Portfolio
Hinter der jüngsten Rallye steckt vor allem Bloom Energy. Das Unternehmen, das fast 11,6 Prozent des ETF-Portfolios ausmacht, schoss nach seinem Quartalsbericht auf neue Höchststände. Treiber war eine erweiterte Partnerschaft mit Oracle.
Der Tech-Konzern plant den Einsatz von Brennstoffzellen mit einer Kapazität von bis zu 2,8 Gigawatt. Dieser Großauftrag unterstreicht die wachsende Bedeutung alternativer Energien für die Tech-Branche. Neben Bloom Energy stützen auch Schwergewichte wie Nextpower und First Solar die Wertentwicklung.
Insgesamt umfasst der ETF rund 106 Positionen. Die Struktur ist dabei konzentriert: Die zehn größten Werte bündeln mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens. Das sorgt für eine hohe Sensitivität gegenüber den Ergebnissen der Branchenführer.
KI-Boom als neuer Nachfragefaktor
Der Sektor profitiert von einem neuen Narrativ: dem massiven Energiehunger von KI-Rechenzentren. Parallel dazu treiben globale Initiativen zur Energiesicherheit die Nachfrage nach Solar- und Windkraft voran. Geografisch bleibt der Fonds mit einem US-Anteil von 34 Prozent stark auf Nordamerika fokussiert.
Indes liefern auch China und Brasilien mit Anteilen von 14 und 9 Prozent wichtige Beiträge zur Diversifikation. Das technische Bild hat sich zuletzt deutlich aufgehellt. Mitte April kreuzte der kurzfristige Durchschnitt den längerfristigen Trend nach oben—ein Signal, das oft den Beginn einer längeren Aufwärtsphase markiert.
Bereits am 10. April drehte zudem der Momentum-Indikator ins Positive. Analysten bleiben bei der Bewertung der Einzelwerte jedoch zurückhaltend. Im Aggregat lautet das Urteil für die im ETF enthaltenen Titel derzeit „Halten“.
Mit einer Gesamtkostenquote von 0,39 Prozent bleibt der Fonds ein kosteneffizientes Instrument für den Sektor. Die turnusmäßige Neugewichtung im April stellt sicher, dass die Gewichtungen an die aktuelle Marktlage angepasst sind. Die weitere Dynamik hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell die angekündigten Großprojekte im Bereich der KI-Infrastruktur tatsächlich ans Netz gehen.
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