Just Eat Takeaway: 3,6 Milliarden Dollar bis 2027
13.05.2026 - 08:23:06 | boerse-global.deProsus hat die Richtung vorgegeben. Für Just Eat Takeaway.com gelten ab jetzt verbindliche Vorgaben: Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 soll der Umsatz auf 3,6 Milliarden Dollar steigen, das EBITDA auf 100 Millionen Dollar. Ein ehrgeiziger Plan, den die Konzernmutter als Neustart bezeichnet.
Der Lieferdienst ist in 15 Märkten aktiv, der Fokus liegt auf Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden. Die vergangenen Jahre waren schwierig – nun geht es um operative Wende und nachhaltiges Wachstum.
Finanzielle Ziele als Fahrplan
Der Plan von Prosus ist klar. Just Eat Takeaway soll profitabel werden, ohne Marktanteile zu verlieren. Die Margenvorgabe ist ambitioniert: Bei 3,6 Milliarden Jahresumsatz liegt die operative Marge bei knapp unter drei Prozent. Branchenüblich ist das nicht – aber möglich, wenn die Effizienzprogramme greifen.
Das Management setzt auf Konsolidierung. Statt neuer Märkte oder teurer Expansion steht die Durchdringung der Kernregionen im Vordergrund. Lieferzeiten, Kosten pro Bestellung, Werbeausgaben – hier will das Unternehmen nachschärfen.
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Regulatorische Vorgaben als Treiber
Parallel dazu verkleinert Prosus seinen Anteil an Delivery Hero. Grund ist das Kartellrecht: Die Übernahme von Just Eat Takeaway war nur unter Auflagen genehmigt worden. Prosus muss seinen Delivery-Hero-Anteil bis Sommer 2026 auf unter zehn Prozent drücken.
Ein jüngster Schritt: Prosus verkaufte fünf Prozent an Delivery Hero an Aspex Management – für rund 335 Millionen Euro, zu einem Aufschlag auf den Marktpreis. Ein Geschäft mit doppeltem Nutzen – es erfüllt die Auflagen und schafft finanziellen Spielraum.
Prosus selbst hat die eigenen Jahresziele für das Geschäftsjahr 2026 erreicht, der Konzernumsatz liegt bei über 7,3 Milliarden Dollar. Doch Analysten beobachten genau, wie viel Kapital die einzelnen Plattformen binden. Die Investitionen in iFood in Brasilien sind hoch, das steht im Fokus.
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Ob Just Eat Takeaway die gesetzten Ziele erreicht, entscheidet sich in den kommenden Quartalen. Der Fahrplan liegt vor – jetzt zählt die Umsetzung.
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