K+S, Aktie

K+S Aktie: Quartalsbericht am 12. August erwartet

Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 12:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nach Verlusten im Vorjahr rechnen Experten für K+S im zweiten Quartal 2026 mit einem kleinen Gewinn je Aktie.

K+S Aktie: Analysten erwarten Gewinnwende im zweiten Quartal
Moderne Kalimine mit geometrischen Salzbecken bei Sonnenuntergang Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ein Verlust von 9,68 Euro je Aktie im Vorjahresquartal. Für das kommende Quartal rechnen Analysten dagegen mit einem kleinen Gewinn. Diese Kehrtwende steht im Zentrum der Erwartungen an K+S vor dem nächsten Quartalsbericht.

Am 12. August legt der Düngemittelhersteller Zahlen für das zweite Quartal 2026 vor. Zwei Analysten schätzen das Ergebnis je Aktie im Schnitt auf 0,095 Euro. Das wäre ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahreswert.

Umsatz soll ebenfalls zulegen

Auch beim Umsatz erwarten Experten Wachstum. Fünf Analysten taxieren die Erlöse im Schnitt auf 910,1 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte K+S noch 871,2 Millionen Euro erzielt — ein Plus von 4,46 Prozent wäre das.

JPMorgan hat die Einstufung für K+S zuletzt bei "Neutral" belassen, mit einem Kursziel von 13,70 Euro. Analystin Angelina Glazova passte ihr Bewertungsmodell nach Gesprächen mit dem Management an. Grund waren bessere Preisentwicklungen bei Kali. Im Fokus des Berichts Mitte August dürfte zudem das übernommene Salzgeschäft von Qemetica stehen.

Erste Erholung nach schwachem Jahresstart

Das erste Quartal 2026 war für K+S kein Erfolg. Der Verlust je Aktie lag bei 0,88 Euro. Der Umsatz stieg dennoch auf 1,06 Milliarden Euro, verglichen mit 964,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Für das Gesamtjahr rechnen Analysten weiterhin mit einem Gewinn je Aktie von rund 1,28 bis 1,30 Euro. Bestätigen sich die Schätzungen für das zweite Quartal, wäre das ein wichtiges Signal. Es würde zeigen: Die operative Erholung nach dem verlustreichen Jahresauftakt setzt sich fort.

Die Aktie schloss am Montag bei 14,27 Euro, ein Rückgang von 1,11 Prozent zum Vortag. Auf Sicht von 30 Tagen steht dennoch ein Plus von 10,62 Prozent zu Buche. Seit Jahresbeginn liegt K+S mit 14,16 Prozent im Plus.

Bis zum 12. August dürften vor allem zwei Faktoren die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer bestimmen: die Entwicklung der Kalipreise und der Fortschritt bei der Integration des Qemetica-Salzgeschäfts. Beide gelten als zentrale Stellschrauben für die Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.

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