K+S Konkurrent Yara profitiert auch von stabileren Kalipreisen
Veröffentlicht am: 25.10.2024 um 09:03 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg in den drei Monaten bis Ende September um fast die HĂ€lfte auf 585 Millionen US-Dollar (542 Mio Euro), wie der norwegische Konkurrent des deutschen Kaliproduzenten K+S DE000KSAG888 am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen moderateren Anstieg erwartet. Der Umsatz blieb allerdings mit einem RĂŒckgang um knapp 6 Prozent auf 3,65 Milliarden Dollar hinter der DurchschnittsschĂ€tzung zurĂŒck.
Der im MDax DE0008467416 notierte K+S-Konzern wird am 14. November ĂŒber seine GeschĂ€ftsentwicklung im dritten Quartal berichten. Analyst Oliver Schwarz von Warburg Resarch geht davon aus, dass das dritte Jahresviertel den Ergebnistiefpunkt im laufenden Jahr markieren sollte. "Die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Absatzmengen und Preise werden voraussichtlich zu einem geringeren DĂŒngemittelumsatz und einer geringeren ProfitabilitĂ€t als im Vorjahr fĂŒhren", schrieb der Experte in einer Studie. Dieser Trend dĂŒrfte durch Instandhaltungskosten noch verschĂ€rft werden.
