Kaffee, Warten

Kaffee am Morgen: Warum Warten sich lohnen kann

25.01.2026 - 21:27:12

Neurowissenschaftler empfehlen, den Morgenkaffee um 90 bis 120 Minuten zu verschieben, um die volle Wirkung zu entfalten und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Wer direkt nach dem Aufstehen Kaffee trinkt, könnte seine Wirkung verschenken. Neurowissenschaftler empfehlen, mit der ersten Tasse 90 bis 120 Minuten zu warten. Der Grund liegt im körpereigenen Weck-System.

Cortisol: Der natürliche Wachmacher

Unser Körper schüttet morgens vermehrt das Hormon Cortisol aus. Es macht uns auf natürliche Weise wach und erreicht etwa 30 bis 45 Minuten nach dem Aufstehen seinen Höhepunkt. Trinken wir in dieser Phase Kaffee, konkurrieren zwei anregende Substanzen miteinander.

Die Folge? Die gewünschte Wirkung des Koffeins kann abgeschwächt werden. Experten warnen sogar vor einer schnelleren Toleranzentwicklung. Der Körper gewöhnt sich an die doppelte Stimulation – und braucht langfristig mehr Kaffee für den gleichen Effekt.

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Das perfekte Zeitfenster nutzen

Wenn der Cortisolspiegel nach etwa anderthalb Stunden wieder sinkt, entsteht ein natürliches Energietief. Genau hier kommt der strategische Koffein-Kick:
* Das Koffein kann seine volle Wirkung entfalten.
* Es blockiert müde machende Adenosin-Rezeptoren im Gehirn.
* Negative Begleiterscheinungen wie Nervosität sind seltener.

Die Cleveland Clinic bestätigt: In dieser späteren Phase wird das Koffein vom Nervensystem besser genutzt.

Mehr als nur Wachheit: Langfristige Vorteile

Das richtige Timing könnte sogar die Gesundheit fördern. Eine US-Datenanalyse zeigt: Menschen, die ihren Kaffee vorwiegend morgens trinken, haben ein geringeres Sterblichkeitsrisiko – besonders für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Bei denen, die den Kaffee über den Tag verteilen, zeigte sich dieser Effekt nicht. Der Grund: Später Konsum kann den Schlafrhythmus stören, indem er die Produktion des Schlafhormons Melatonin unterdrückt.

Die Ausnahme: Frühe Vögel und individuelle Biologie

Nicht für jeden gilt die Warte-Regel. Für Menschen, die sehr früh und sofort leistungsfähig sein müssen, kann der direkte Kaffee am Morgen sinnvoll sein. Stanford-Experte Dr. Andrew Huberman argumentiert: Da über Nacht müde machende Botenstoffe abgebaut wurden, kann Koffein dann besonders effektiv wirken.

Letztlich kommt es auf die individuelle Biologie an. Genetik, Schlafqualität und der eigene Biorhythmus spielen eine Rolle. Der einfachste Tipp? Beobachten Sie Ihre eigene Energie-Kurve und finden Sie Ihr persönliches Optimal-Fenster.

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