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02.02.2024 - 09:02:12 | dpa.de

KfW Research: KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Stimmung der kleinen undmittleren Unternehmen trübt sich einFrankfurt am Main -- Erwartungen und Lageurteile schlechter- Großunternehmen dagegen besser gestimmt als im Vormonat- Konjunkturbelastungen dürften im Jahresverlauf abnehmenDie Stimmung unter den Mittelständlern in Deutschland trübt sich zu Beginn desneuen Jahres weiter ein, nachdem sie schon im Dezember nachgegeben hatte.

KfW Research: KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Stimmung der kleinen undmittleren Unternehmen trübt sich einFrankfurt am Main (ots) -

- Erwartungen und Lageurteile schlechter- Großunternehmen dagegen besser gestimmt als im Vormonat- Konjunkturbelastungen dürften im Jahresverlauf abnehmen

Die Stimmung unter den Mittelständlern in Deutschland trübt sich zu Beginn desneuen Jahres weiter ein, nachdem sie schon im Dezember nachgegeben hatte. ImJanuar sinkt das Geschäftsklima bei den kleinen und mittleren Unternehmen auf-22,1 Saldenpunkte - ein Minus von 3,0 Zählern gegenüber dem Vormonat. BeideKlimakomponenten verschlechtern sich in ähnlicher Größenordnung: Die Urteile zuraktuellen Geschäftslage fallen um 2,7 Zähler auf -16,3 Saldenpunkte. DieGeschäftserwartungen sinken um 3,3 Zähler auf nunmehr -27,7 Saldenpunkte, wobeidie Nulllinie hier wie bei den anderen Indikatoren für den langfristigenDurchschnitt steht.

Die erneute Stimmungseintrübung der mittelständischen Wirtschaft erstreckt sichüber alle Hauptwirtschaftsbereiche: Am geringsten ist die Eintrübung bei denmittelständischen Bauunternehmen mit ihrem Tätigkeitsschwerpunkt im Wohnbau,allerdings ausgehend von einem zuvor bereits sehr tiefen Niveau (-2,0 Zähler auf-31,0 Saldenpunkte). Den stärksten Rückgang berichten dieGroßhandelsunternehmen, sodass sie die rote Laterne behalten (-5,4 Zähler auf-35,1 Saldenpunkte). Im Einzelhandel (-5,0 Zähler auf -17,6 Saldenpunkte), beiden Dienstleitern (-2,8 Zähler auf -14,8 Saldenpunkte) und im VerarbeitendenGewerbe (-2,7 Zähler auf -27,5 Saldenpunkte) liegen die Rückgänge dazwischen.

Das mittelständische Geschäftsklima nimmt nach dem neuerlichen Rückgang miteinem Stand von -22,1 Saldenpunkten Kurs auf die Tiefstände während des erstenCorona-Lockdowns im Frühjahr 2020 (rund -30 Saldenpunkte im Durchschnitt vonMärz bis Mai) und - noch weiter zurückblickend - während der globalen Finanz-und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 (ebenfalls rund -30 Saldenpunkte imDurchschnitt von Januar bis Juli). Damals brach die Wirtschaftsleistung imGesamtjahr allerdings um fast 4% (2020) oder sogar fast 6% (2009) ein. Beiallgemein bescheidenem Konjunkturausblick sind selbst die pessimistischstenunter den aktuell verfügbaren Prognosen von solchen Szenarien für das geradebegonnene Jahr 2024 meilenweit entfernt.

"Die historische Einordnung der aktuell sehr schlechten Stimmung im Mittelstandbei einer Wirtschaft, die auf der Stelle tritt, macht stutzig. Daraus sprichtvermutlich eine Verunsicherung angesichts einer aktuell sehr undurchsichtigenGemengelage", sagt KfW-Chefvolkswirtin Dr. Fritzi Köhler-Geib. So ließen sichvorübergehende konjunkturelle Einflüsse zurzeit nur schwer von den strukturellenHerausforderungen trennen, vor denen das lange erfolgreiche, industrie- undexportgetriebene Wachstumsmodell Deutschlands angesichts geopolitischerVerschiebungen, des ungünstigen demografischen Trends sowie des klimaneutralenUmbaus der Produktionsweise steht. "Positive Nachrichten für die Konjunkturdringen derzeit nur schwer durch, dennoch gibt es sie: Ein solcher Silberstreifist die absehbare Erholung der privaten Kaufkraft: Bei nachlassendemInflationsdruck und steigenden Reallöhnen dürften zentrale Belastungsfaktoren imVerlauf dieses Jahres abnehmen und eine vor allem vom Konsum getragene Erholungeinsetzen. Von daher dürfte Deutschland 2024 zumindest wieder leicht wachsen",so Köhler-Geib.

Anders als die Mittelständler fassen die Großunternehmen im Januar wieder etwasMut: Ihr Geschäftsklima zieht um 1,0 Zähler auf -26,3 Saldenpunkte an - womitdas Niveau aber immer noch niedriger ist als im Mittelstand. Die Lageurteile dergroßen Unternehmen verbessern sich geringfügig (+0,2 Zähler auf -24,0Saldenpunkte), während deren Erwartungen moderat steigen (+1,7 Zähler auf -28,7Saldenpunkte). Die leichte Klimaverbesserung wird allerdings nur von denGroßunternehmen des Verarbeitenden Gewerbes getragen; als einzige berichten sievon einem Plus gegenüber dem Vormonat (+3,5 Zähler auf -24,8 Saldenpunkte). Inallen anderen Hauptwirtschaftsbereichen geben die Großunternehmen eineStimmungsverschlechterung zu Protokoll.

Das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist abrufbar unter:

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer | KfW (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Mittelstandsbarometer/)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 FrankfurtKonzernkommunikation & Markensteuerung (KK), Christine Volk,Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266,E-Mail: mailto:Christine.Volk@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/5705455OTS: KfW

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