KfW / KfW stÀrkt Investitionen in die Energieinfrastruktur mit neuen ...
Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 12:07 Uhr | dpa.deKfW stÀrkt Investitionen in die Energieinfrastruktur mit neuen Kreditinstrumenten Frankfurt am Main (ots) -
- Investitionskredit Energieversorgung und KfW-Konsortialkredit Energieversorgung starten am 3. August 2026 - Programme eröffnen als Teil des Deutschlandfonds neue FinanzierungsspielrĂ€ume fĂŒr Energieversorgungsunternehmen und deren Projektgesellschaften - KfW-Vorstandsvorsitzender Stefan Wintels: Deutschlandfonds nimmt Fahrt auf
Mit dem Investitionskredit Energieversorgung und dem KfW-Konsortialkredit Energieversorgung starten am 3. August 2026 zwei weitere Bausteine des Deutschlandfonds. Die Kreditinstrumente richten sich an Energieversorgungsunternehmen sowie die sie finanzierenden Banken und sollen Investitionen in die Energieinfrastruktur unterstĂŒtzen. Die KfW hat die Programme im Auftrag des Bundesministeriums fĂŒr Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums der Finanzen entwickelt.
Der Ausbau der Energieinfrastruktur gehört zu den zentralen Investitionsaufgaben der nĂ€chsten Jahre. Dabei stehen viele regionale Energieversorger vor hohen Finanzierungsbedarfen, treffen aber auf begrenzte KreditspielrĂ€ume ihrer Hausbanken und eigene Bilanzgrenzen. Ziel der neuen Förderprogramme ist es, diese FinanzierungsspielrĂ€ume fĂŒr Projekte in der netzgebundenen WĂ€rme- oder KĂ€lteversorgung und fĂŒr den Ausbau der Stromverteilung in Deutschland zu erweitern. Damit sollen die Kreditinstrumente Deutschlands Weg zur KlimaneutralitĂ€t bis 2045 vorantreiben. Zu den förderfĂ€higen MaĂnahmen zĂ€hlen etwa die Modernisierung von Stromverteilnetzen und die Errichtung von Geothermieanlagen, WĂ€rme- und KĂ€ltespeichern sowie WĂ€rmeĂŒbergabestationen. Sowohl kommunale und gewerbliche Energieversorgungsunternehmen als auch deren Projektgesellschaften sind antragsberechtigt.
Der Vorstandsvorsitzende der KfW Stefan Wintels: "Die neuen Kreditprogramme unter dem Dach des Deutschlandfonds erhöhen deutlich das Angebot an Fremdkapital-Finanzierungen fĂŒr Energieversorgungsunternehmen. Das ist sinnvoll, da in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen in Milliardenhöhe in unsere Energieinfrastruktur erforderlich sind. Und es ist möglich, weil der Bund mit Garantien und die KfW mit ihrer eigenen Bilanz unseren Finanzierungspartnern einen Teil der Kreditrisiken abnehmen und damit ihre Bilanzen entlasten. Der fristgerechte Start dieser beiden Programme zeigt: Der Deutschlandfonds nimmt jetzt Fahrt auf."
Den Investitionskredit Energieversorgung bietet die KfW ĂŒber Finanzierungspartner an. Durchleitende Banken erhalten eine Freistellung von den Kreditrisiken in Höhe von 50 Prozent. Der Kredit zielt auf Vorhaben mit einem Kreditvolumen von bis zu 100 Millionen Euro pro Projekt ab. Dabei werden bis zu 100 Prozent der förderfĂ€higen Kosten finanziert. Je nach Bedarf sind Laufzeiten bis zu 25 Jahren und fĂŒnf tilgungsfreie Jahre möglich. Interessierte Energieversorgungsunternehmen stellen ihren Antrag bei dem Finanzierungspartner Ihrer Wahl vor Beginn des Vorhabens.
Als Alternative zum Investitionskredit bietet die KfW den KfW Konsortialkredit Energieversorgung an. Er eignet sich fĂŒr gröĂere Infrastrukturvorhaben, bei denen Finanzierungspartner wegen Kreditvolumen oder Limitgrenzen zusĂ€tzliche Entlastung benötigen. Auf Einladung eines Finanzierungspartners beteiligt sich die KfW bei marktĂŒblichen Konditionen mit bis zu 50 Prozent und maximal 100 Millionen Euro an passgenau strukturierten Konsortialfinanzierungen. Auf Wunsch refinanziert die KfW zudem andere Finanzierungspartner, die am Konsortium teilnehmen. DafĂŒr stehen pro Vorhaben bis zu 200 Millionen Euro zur VerfĂŒgung.
Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie hier: http://www.kfw.de/548 http://www.kfw.de/549
Details zum Deutschlandfonds erhalten Sie hier: Deutschlandfonds | KfW (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Deutschlandfonds.html)
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