KI-gesteuerte Liebesbetrüger erbeuten Millionen
27.01.2026 - 18:46:12Künstliche Intelligenz wird zur Waffe von Betrügern. Eine neue Studie des Cybersicherheitsunternehmens Norton zeigt, wie KI-gesteuerte Romance-Scams immer mehr Menschen in die Falle locken. Die Erfolgsquote der Betrüger ist erschreckend hoch.
Die „Norton Insights 2026“-Studie offenbart ein düsteres Paradox der digitalen Dating-Ära: Während Menschen zunehmend nach echter Verbindung suchen, wird die Technologie, der sie vertrauen, gegen sie eingesetzt. Ganze 74 Prozent der Online-Dater, die von solchen Betrügereien angesprochen werden, fallen darauf herein. Fast jeder Zweite (44 Prozent) wurde bereits zum Ziel eines Dating- oder Romance-Scams.
KI als perfekter Komplize der Kriminellen
Die Betrugsmaschen haben eine neue, gefährliche Qualität erreicht. Statt einfacher Fake-Profile setzen Kriminelle nun generative KI ein. Diese erstellt täuschend echte Gesprächsverläufe, synthetische Profilbilder und imitiert sogar Stimmen. Das Ergebnis sind hochpersönliche, emotionale Beziehungen – die komplett erfunden sind.
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„Die Grenze zwischen echter Interaktion und bösartiger Täuschung verschwimmt“, warnt der Norton-Report. Die Opferbereitschaft ist groß: 38 Prozent der Angesprochenen überweisen am Ende Geld an die Betrüger. Die Schadenssummen pro Fall sind durch den KI-Einsatz deutlich höher als bei herkömmlichen Scams.
Einsamkeit macht anfällig
Warum funktionieren diese Maschen so gut? Die Studie identifiziert eine „Epidemie der Einsamkeit“ als Treiber. 81 Prozent der Befragten geben an, sich einsam zu fühlen. Bei der Generation Z und Millennials sind es sogar 89 Prozent. Diese emotionale Lücke suchen viele online zu schließen – auch bei KI-gesteuerten Entitäten.
Diese Sehnsucht nach Nähe nutzen Cyberkriminelle skrupellos aus. Sie programmieren den „perfekten Partner“, der stets aufmerksam und bestätigend ist. Fast zwei Drittel (61 Prozent) der Zielpersonen wurden bereits von jemandem kontaktiert, der eine prominente Persönlichkeit imitierte – unterstützt durch KI-Deepfakes.
Abwehr wird zur technologischen Herausforderung
Für Verbraucher wird die Erkennung immer schwieriger. Klassische Warnsignale wie holprige Grammatik fallen weg. Die Cybersicherheitsbranche reagiert mit eigenen KI-Tools. Norton wirbt mit Echtzeit-Erkennung für Fake-Profile und Phishing-Links.
Experten raten dennoch zu gesunder Skepsis. Profile, die „zu perfekt“ wirken, Kontakte, die Videoanrufe konsequent vermeiden, oder Beziehungen, die unnatürlich schnell eskalieren, sind Alarmzeichen. Die geforderte Haltung: ein „Zero-Trust“-Ansatz gegenüber neuen Online-Kontakten.
Der Blick in die Zukunft zeigt ein technologisches Wettrüsten. Mit fortschreitender KI werden Echtzeit-Stimmenklonung und Deepfake-Videos die Betrugsmaschen noch überzeugender machen. Der Kampf um Sicherheit im Netz verlagert sich zunehmend in die Sphäre der künstlichen Intelligenz.
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