KI-Guide: Mittelstand erhält Fahrplan für Künstliche Intelligenz
11.02.2026 - 11:03:12Das Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke startet heute eine bundesweite Workshop-Reihe, um kleine und mittlere Unternehmen fit für Künstliche Intelligenz zu machen. Der Auftakt in Hagen soll die digitale Kluft schließen.
Praxishilfe statt Hype: KI für den Alltag
Unter dem Titel „KI verstehen, Chancen erkennen – ein Einstieg für den Geschäftsalltag“ beginnt heute in Hagen eine Qualifizierungsoffensive für den deutschen Mittelstand. Die Initiative zielt darauf ab, Mitarbeiter zu internen „KI-Guides“ auszubilden. Diese sollen in ihren Betrieben Anwendungsfelder identifizieren und Projekte anstoßen können.
„Es geht darum, über den Hype um generative KI hinauszukommen“, erklärt ein Sprecher des Zentrums. Viele Betriebe stünden vor der Herausforderung, konkrete, wertschöpfende Anwendungen zu finden. Das Programm soll technische und datenschutzrechtliche Vorbehalte abbauen, die besonders kleinere Unternehmen bisher bremsen.
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Modulares Schulungskonzept mit Fokus auf Umsetzung
Die Reihe ist als strukturierter Bildungsfahrplan angelegt. Nach dem heutigen Grundlagen-Workshop folgen spezialisierte Module:
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19. Februar 2026: Industrielles Metaverse
Ein Workshop zu immersiven Technologien mit dem Titel „In 60 Minuten zum eigenen Metaverse“. Er behandelt virtuelle Zusammenarbeit und digitale Zwillinge in der Industrie. -
24. Februar 2026: Datenqualität optimieren
Ein Webinar unterstreicht die Grundregel: „Ohne Daten gibt es keine KI“. Die Session „Datenqualität messen und optimieren“ adressiert die Basis jedes KI-Projekts. -
25. Februar 2026: Innovationsmethoden
Ein „Design Thinking“-Workshop hilft Unternehmen, Probleme kreativ zu lösen und neue Wertschöpfungsketten zu entwickeln – noch vor der technischen Umsetzung.
Dieser modulare Ansatz ermöglicht es Betrieben, ihren Lernpfad an den dringendsten betrieblichen Bedürfnissen auszurichten.
Staatlich gefördert und regional verankert
Das Programm wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert und ist für teilnehmende Unternehmen kostenfrei. Regionale Partner wie die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) sorgen dafür, dass abstrakte KI-Konzepte in der Realität lokaler Industrie- und Dienstleistungsbetriebe verankert werden.
„Der Peer-to-Peer-Austausch ist entscheidend“, betont eine Kammervertreterin. Die Teilnehmer lernten von den Erfolgen und Herausforderungen anderer Betriebe vor Ort.
Rechtsicherheit im Fokus
Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der neuen regulatorischen Landschaft. Die Workshops bieten gezielte Leitlinien zu „Rechtsrahmen“ und „Datensouveränität“ im Kontext der EU-KI-Verordnung.
Für März sind Sessions zu „Generativer KI im Fokus“ geplant. Sie behandeln Urheberrechtsfragen und den sicheren Umgang mit Bildgeneratoren. „Diese rechtlichen Grenzen zu verstehen, ist genauso wichtig wie die Technologie zu beherrschen“, so eine beteiligte Juristin.
Langfristiges Ziel: Digitale Souveränität stärken
Die langfristige Vision der „KI-Guide“-Reihe ist es, die digitale Souveränität mittelständischer Betriebe zu stärken. Durch den Aufbau von internem Know-how können Unternehmen unabhängiger von externen Beratern werden und fundierte Entscheidungen über den Kauf oder die Entwicklung von KI-Lösungen treffen.
Die Reihe soll bis März 2026 als Blaupause für ähnliche regionale Initiativen in ganz Deutschland dienen. Sie ist Teil einer bundesweiten Anstrengung, die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands im algorithmischen Zeitalter zu sichern.
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