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Bauhandwerk

KI revolutioniert das steirische Bauhandwerk

22.01.2026 - 02:21:12

Künstliche Intelligenz erobert die Baustellen in der Steiermark. In einer Phase mit Auftragsrückgängen und hohem Kostendruck setzen immer mehr Betriebe auf digitale Helfer. Diese sollen Effizienz steigern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Getrieben wird der Wandel durch gezielte Förderprogramme und eine starke Forschungslandschaft.

Die aktuelle Marktlage ist hart: Der Wohnbau schwächelt, die Kosten steigen. Für viele Betriebe wird die Digitalisierung zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Initiativen der Wirtschaftskammer Steiermark und Projekte der TU Graz unterstützen den Wandel. Kleine und mittlere Unternehmen erkennen: Digitale Werkzeuge sind keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

Der Schlüssel für KI liegt in digitalen Daten. Building Information Modeling (BIM) schafft hierfür die Grundlage – ein digitaler Zwilling des Bauwerks. Auf dieser Basis können KI-Systeme komplexe Abläufe optimieren und Planungsfehler früh erkennen.

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Konkret helfen KI-Anwendungen bereits heute:
* Bei der automatisierten Auswertung von Bau-Dokumenten
* Bei der Erstellung von Berichten und der Aufbereitung technischer Daten
* Bei der präzisen Steuerung von Material und Ressourcen

Solche Tools reduzieren den administrativen Aufwand erheblich. Wertvolle Fachkräfte werden so für anspruchsvollere Aufgaben frei.

Vom Plan bis zum Recycling: KI in Aktion

Die Einsatzfelder auf der Baustelle sind vielfältig. In steirischen Workshops lernen Handwerker konkrete Anwendungen kennen. Dazu zählen die KI-generierte Planung oder die automatische Fortschrittskontrolle durch Bewegungsdaten.

Ein Leuchtturmprojekt aus der regionalen Forschung ist der KI-Einsatz im Recycling von Photovoltaik-Modulen. Die FH Joanneum und die Montanuniversität Leoben entwickeln eine automatisierte Prüfung. Mittels KI und Robotik wird entschieden: Wiederverwenden oder recyceln? So treibt die Technologie nicht nur die Effizienz, sondern auch die Kreislaufwirtschaft voran.

Steiermark: Forschungsstark und förderfreudig

Die dynamische Entwicklung hat System. Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und öffentliche Hand ziehen an einem Strang. Die TU Graz bündelt Kompetenzen im “Graz Center of Sustainable Construction”. Hier entstehen Tools, die etwa den gesamten CO2-Fußabdruck eines Gebäudes berechnen.

Gleichzeitig erleichtern Förderprogramme den Einstieg für Betriebe:
* “KMU.Digital” unterstützt Investitionen in digitale Projekte.
* Initiativen der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) wie “Ideen!Reich” bieten finanzielle Anreize.

Diese Hilfen sind entscheidend, um die oft hohen Anfangsinvestitionen für kleine Betriebe tragbar zu machen.

Die Hürden auf dem Weg zur Smart Construction Site

Die größte Herausforderung bleibt die digitale Infrastruktur. Fragmentierte Software und unterschiedliche Datenstandards bremsen den Fortschritt. Daher sind Weiterbildungen, wie sie die BAUAkademie anbietet, genauso wichtig wie die Technik selbst.

Doch die Richtung ist klar: In den kommenden Jahren werden KI-Assistenten auf den Baustellen alltäglich. Sie entlasten bei Routinen und steigern Qualität sowie Sicherheit. Die Vision der intelligent vernetzten Baustelle rückt näher.

Langfristig verändern diese Technologien die Berufsbilder. Schnittstellenkompetenz zwischen Bau, IT und Datenmanagement wird immer wichtiger. Für das steirische Handwerk liegt darin die Chance, seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und in einer wandelnden Branche vorne mitzuspielen.

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