Ingenieurberuf, Studie

KI revolutioniert den Ingenieurberuf

26.03.2026 - 05:31:47 | boerse-global.de

Eine neue Studie zeigt, dass 80 Prozent der Ingenieure ihre Fähigkeiten in den nächsten drei Jahren ausbauen müssen. KI verspricht Effizienzgewinne, erfordert aber umfassende Weiterbildung.

KI revolutioniert den Ingenieurberuf - Foto: über boerse-global.de
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KI verändert die Arbeit von Ingenieuren grundlegend. Eine neue VDI-Studie zeigt: 80 Prozent der Befragten müssen ihre Kompetenzen in den nächsten drei Jahren erweitern, um beruflich Schritt zu halten. Fast zwei Drittel sehen einen hohen Umschulungsbedarf in ihrer Branche. Der technologische Fortschritt ist für 87 Prozent der wichtigste Treiber.

„Kompetenzerweiterung ist keine individuelle Kür mehr, sondern eine strukturelle Voraussetzung“, sagt VDI-Direktor Adrian Willig. Ohne eine breite Qualifizierungsoffensive drohe Deutschland seine Innovationsfähigkeit zu verlieren.

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Effizienzgewinne durch KI: Mehr Zeit für Kreativität

Die VDI-Studie verspricht klare Vorteile: 75 Prozent der Befragten erwarten durch generative KI spürbare Zeitersparnis, vor allem bei Routinearbeiten. Das schafft Freiraum für kreative Problemlösungen und komplexe Analysen.

Ein Beispiel aus der Softwareentwicklung zeigt das Tempo: KI-Chatbots entwickelten kleinere Systeme in unter sieben Minuten. Unternehmen wie Siemens oder Dassault Systèmes setzen bereits auf KI-Agenten, um Chip-Designs zu planen und zu optimieren. KI wird zum Katalysator für tiefgreifenden Wandel.

KI im Büro: Chance oder Risiko?

Wie Planungsbüros KI konkret nutzen können, diskutieren Experten heute auf der digitalBAU in Köln. Die Podiumsdiskussion der Bundesingenieurkammer trägt den Titel „KI im Ingenieurbüro: Chance, Risiko oder Pflicht?“.

Professor Christian Beidl von der TU Darmstadt betont: KI sei ein fantastisches Werkzeug für Ingenieure mit technisch-physikalischer Kompetenz. Doch der Mensch bleibe die entscheidende Instanz. „Es ist der Ingenieur, der die kluge Auswahl der Daten treffen muss“, so Beidl.

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Vom Ingenieur zum „KI-Ingenieur“

Die Nachfrage nach spezialisierten Fachkräften steigt in allen Branchen. Zukünftige Ingenieure müssen lernen, KI-Systeme zu steuern, Ergebnisse kritisch zu prüfen und Tools strategisch einzusetzen. Prompt Engineering und Datenanalyse mit KI werden zu Schlüsselqualifikationen.

Doch es gibt auch Warnungen: Ein ehemaliger Google-Ingenieur fürchtet, KI könne bald die Hälfte der menschlichen Entwickler ersetzen. Unternehmen verlagern Budgets von Personal zu KI-Infrastruktur. Die Botschaft ist klar: Ingenieure müssen ihre Fähigkeiten anpassen – und zwar schnell.

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