Kiews Gegenangriffe: VersandhÀndler evakuiert Mitarbeiter
Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 12:18 Uhr | dpa.deDer russische Online-VersandhÀndler Wildberries evakuierte wieder Mitarbeiter, diesmal in Jekaterinburg.
In sozialen Medien kursierten nicht ĂŒberprĂŒfbare Fotos und Videos, die brennende Autos und eine Evakuierung von Mitarbeitern des VersandhĂ€ndlers zeigen sollen. Das Unternehmen bestĂ€tigte, dass das Logistikzentrum in Jekaterinburg aus SicherheitsgrĂŒnden gerĂ€umt wurde. Es sei aber nicht beschĂ€digt worden und der Betrieb solle bald wieder aufgenommen werden. In den vergangenen Tagen sind mehrfach Wildberries-Standorte bei ukrainischen Drohnenangriffen getroffen worden.
Der Gouverneur des Gebiets Swerdlowsk, Denis Pasler, sprach bei Telegram von einem abgewehrten Drohnenangriff. HerabstĂŒrzende DrohnentrĂŒmmer hĂ€tten ein Feuer ausgelöst. Menschen seien evakuiert worden, es gebe aber keine Verletzten oder SchĂ€den an Wirtschaftsobjekten oder Infrastruktur.
Gouverneur: Verletzte in Rostow und Belgorod
Der Gouverneur des Gebiets Rostow sprach von einem massiven Angriff aus der Luft, Drohnen und Raketen seien abgewehrt worden. In Rostow am Don seien jedoch vier MÀnner und ein weiterer im Kreis Krasny Sulin verletzt worden, teilte er mit. Unter anderem WohnhÀuser, Lager und Infrastruktur seien beschÀdigt worden und BrÀnde seien ausgebrochen, aber bereits gelöscht worden.
Auch der geschĂ€ftsfĂŒhrende Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, sprach von einem massiven Drohnenangriff in der Nacht. Dabei seien vier Menschen verletzt worden, schrieb er bei Telegram.
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, in der Nacht 328 ukrainische Drohnen abgewehrt zu haben. UnabhĂ€ngig lassen sich diese Angaben nicht ĂŒberprĂŒfen, sie lassen aber RĂŒckschlĂŒsse auf die IntensitĂ€t der ukrainischen Gegenangriffe zu.
Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Bei ihren Gegenangriffen setzt sie vor allem auf Drohnen.
