Erste EntschÀdigungen nach Sparkassen-Einbruch gezahlt
20.03.2026 - 15:31:43 | dpa.deAnwalt Daniel Kuhlmann aus Datteln konnte nach eigenen Angaben fĂŒr elf Mandanten eine Summe von insgesamt rund 250.000 Euro geltend machen. Der WDR hatte zuvor darĂŒber berichtet.
Hintergrund: Die betroffenen Sparkassen-Kunden hatten bei ihren Hausratsversicherungen teilweise eine Zusatzklausel mit abgeschlossen. "Unsere Mandanten hatten zudem die Inventarlisten genau nach unseren Vorgaben gemacht, waren von Anfang an dabei und konnten alles lĂŒckenlos belegen", sagte Kuhlmann der dpa. Ein Mandant habe rund 70.000 Euro bekommen, andere weniger - je nach den Bedingungen der jeweiligen Police.
Parallel laufen Musterklagen
Der Anwalt hat parallel Musterklagen gegen die Sparkasse erhoben. Er wirft ihr vor, Sicherheitsvorkehrungen vernachlĂ€ssigt zu haben und fordert deshalb volle Haftung. Die Bank ersetzt nachgewiesene SchlieĂfachverluste theoretisch nur bis zu einem Wert von 10.300 Euro.
Zahlreiche Sparkassen-Kunden hatten ĂŒber AnwĂ€lte und bei der Polizei aber angegeben, wesentlich höhere Summen in den SchlieĂfĂ€chern als Bargeld oder in WertgegenstĂ€nden gelagert zu haben.
Ende Dezember hatten sich bislang unbekannte TĂ€ter ĂŒber ein Parkhaus Zutritt zu der Bank verschafft und ein groĂes Loch in eine Wand gebohrt, um in den Tresorraum zu gelangen. Fast alle 3.250 KundenschlieĂfĂ€cher der Sparkassen-Filiale wurden aufgebrochen.
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