Koalition will WiderstandsfÀhigkeit Deutschlands stÀrken
Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 20:39 Uhr | dpa, AD HOC NEWSBei ihrer gemeinsamen Tagung in MĂŒnster beschlossen die geschĂ€ftsfĂŒhrenden VorstĂ€nde der Bundestagsfraktionen einstimmig ein Papier, in dem von "einer neuen QualitĂ€t internationaler Risiken" die Rede ist. Zunehmende hybride Bedrohungen und strukturelle AbhĂ€ngigkeiten etwa bei kritischen Rohstoffen und militĂ€rischen FĂ€higkeiten verdeutlichten, "wie verwundbar Deutschland und Europa gegenĂŒber externen Schocks, wirtschaftlichem Druck und sicherheitspolitischen ErschĂŒtterungen sind".
Es gehe nun darum, in die Strukturen zu investieren, die Deutschland gegen Krisen wappnen wĂŒrden, heiĂt es in dem Papier. "Dabei gilt es, demokratisches Engagement und demokratische Institutionen auch gegen innere und Ă€uĂere Feinde und Widersacher zu stĂ€rken."
Konkret werden im Papier zehn MaĂnahmen genannt, die gröĂtenteils bereits beschlossen oder in die Wege geleitet sind. Dazu zĂ€hlen:
* Verbesserung der Drohnenabwehr
* Reform der Nachrichtendienste
* StÀrkung der Bundeswehr-Reserve
* Bessere Vernetzung zwischen Bund und LÀndern beim Bevölkerungsschutz
* Reduzierung von AbhÀngigkeiten bei Rohstoffen und Technologien
Zum Abschluss der Klausur soll am Freitag noch ein zweites Papier zum Reformpaket beschlossen werden, das bis Ende des Jahres umgesetzt werden soll. Am frĂŒhen Nachmittag geht die Klausur mit einer gemeinsamen Pressekonferenz von Unions-Fraktionschef Thorsten Frei, SPD-Fraktionschef Matthias Miersch und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann um 13.30 Uhr zu Ende.
