Koffein-Überdosis, Warnsignale

Koffein-Überdosis: Diese Warnsignale sendet Ihr Körper

29.01.2026 - 08:56:12

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit warnt vor den negativen Folgen von über 400 mg Koffein täglich, die von Herzrasen bis zu Schlafstörungen reichen.

Zu viel Kaffee oder Energy-Drinks können Ihren Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nennt 400 Milligramm Koffein pro Tag als sichere Obergrenze für gesunde Erwachsene – das entspricht etwa vier bis fünf Tassen Filterkaffee. Doch was passiert, wenn Sie diese Menge überschreiten? Ihr Körper reagiert mit deutlichen Symptomen.

Herzrasen und Blutdruck steigen

Koffein kurbelt die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin an. Die Folge: Ihr Herzschlag beschleunigt sich und der Blutdruck steigt. Betroffene spüren oft ein unangenehmes Herzklopfen oder das Gefühl, ihr Herz „rasse“. Dieser Effekt setzt meist 15 bis 30 Minuten nach dem Konsum ein. Für gesunde Menschen ist das in der Regel harmlos, kann bei hohen Dosen oder vorbelasteten Personen aber zu bedenklichen Herzrhythmusstörungen führen.

Innere Unruhe und Angstzustände

Die anregende Wirkung schlägt bei einer Überdosis schnell ins Gegenteil um. Statt konzentrierter Wachheit stellen sich innere Unruhe, Nervosität und Zittern ein. In schweren Fällen kann zu viel Koffein sogar Angstzustände oder Panikattacken auslösen. Die EFSA warnt ausdrücklich vor diesen kurzfristigen negativen Effekten auf das zentrale Nervensystem.

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Schlafstörungen trotz Müdigkeit

Die wachhaltende Wirkung ist gewollt – aber nicht, wenn Sie schlafen wollen. Koffein blockiert den Botenstoff Adenosin, der Müdigkeit signalisiert. Das Ergebnis: Sie können nicht einschlafen oder der Schlaf ist unruhig. Studien zeigen, dass Koffein selbst sechs Stunden vor dem Zubettgehen die Schlafqualität noch beeinträchtigen kann. Chronischer Schlafmangel wird so zum Gesundheitsrisiko.

Magen rebelliert

Vor allem auf nüchternen Magen kann Kaffee Probleme verursachen. Die enthaltenen Säuren und Bitterstoffe reizen die Magenschleimhaut. Koffein regt zudem die Produktion von Magensäure an. Typische Folgen einer Überdosis sind:
* Magenschmerzen
* Sodbrennen
* Übelkeit
* Erbrechen

Kopfschmerzen und Schwindel

Paradoxerweise kann Koffein Kopfschmerzen sowohl lindern als auch auslösen. Ein Zuviel führt oft zu Spannungskopfschmerzen oder verstärkt Migräne. Verantwortlich ist die Wirkung auf die Blutgefäße im Gehirn. Begleitet werden die Schmerzen häufig von Schwindel und Konzentrationsstörungen. Achtung: Plötzlicher Entzug nach gewohnter hoher Dosis kann ebenfalls heftige Kopfschmerzen verursachen.

Muskelzucken und Ruhelosigkeit

Ein klassisches Warnsignal sind unkontrollierbare Muskelzuckungen, oft an den Augenlidern. Sie entstehen durch die übermäßige Reizung der Nerven. Zusammen mit einer allgemeinen psychomotorischen Unruhe – dem starken Drang, sich zu bewegen, und der Unfähigkeit, still zu sitzen – zeigt dies klar: Ihr Nervensystem ist überstimuliert.

Die Toleranz ist höchst individuell

Die 400-Milligramm-Grenze ist nur ein Richtwert. Ihre persönliche Verträglichkeit hängt von Faktoren wie Körpergewicht, Gewöhnung und Genetik ab. Manche Menschen spüren bereits bei viel weniger Koffein negative Effekte.

Die größte Gefahr lauert in der versteckten Gesamtdosis. Neben Kaffee liefern auch diese Produkte Koffein:
* Energy-Drinks
* Schwarzer und grüner Tee
* Cola
* Kakao und Schokolade
* Koffeinpulver (hier ist das Überdosierungsrisiko besonders hoch)

Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Bei schweren Symptomen wie extremem Herzrasen oder Verwirrtheit sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Ansonsten hilft oft schon eine Pause, um die Balance wiederzufinden.

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