Kongsberg Gruppen: 26 Prozent Umsatzsprung nach Spin-off
11.05.2026 - 22:33:56 | boerse-global.deDie Neuausrichtung zeigt sofortige Wirkung. Nach der Abspaltung der Marinesparte präsentiert sich die norwegische Kongsberg Gruppen im ersten Quartal 2026 als fokussierter Rüstungs- und Raumfahrtkonzern. Ein massiver Auftragseingang und steigende Margen untermauern den neuen Kurs.
Das operative Geschäft läuft auf Hochtouren. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 26 Prozent auf gut 9,2 Milliarden Norwegische Kronen. Der operative Gewinn verzeichnete einen überproportionalen Sprung auf rund 1,5 Milliarden Kronen.
Diese Entwicklung treibt die Profitabilität. Die operative Marge verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 16,6 Prozent. Besonders die Sparte Defence Systems florierte mit einem Erlösplus von 45 Prozent, angetrieben von einer starken Nachfrage nach Luftverteidigungssystemen.
Auch die anderen Bereiche legten zu. Die Raketenproduktion bescherte dem Segment Missiles & Aerostructures ein deutliches Wachstum. Die Raumfahrtsparte Discovery profitierte derweil von höheren Volumina bei Kleinsatelliten.
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Rekordaufträge aus Polen
Ein historischer Vertrag über Drohnenabwehrsysteme dominierte den Auftragseingang. Gemeinsam mit dem staatlichen polnischen Rüstungskonzern PGZ liefert Kongsberg 18 Batterien des sogenannten SAN CUAS-Programms an Warschau. Um die steigende Nachfrage zu bedienen, baut das Unternehmen parallel dazu seine Fertigungskapazitäten in Polen aus.
Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Der konzernweite Bestand wuchs im Jahresvergleich um 34 Prozent auf knapp 152 Milliarden Kronen. Davon sind rund 27 Milliarden Kronen für die Auslieferung im laufenden Jahr vorgesehen.
Neue Struktur, höhere Ziele
Für das Gesamtjahr 2026 stellt der Vorstand ein Umsatzwachstum über dem Niveau des Vorjahres in Aussicht. Die Investmentbank Morgan Stanley stuft die Aktie mit "Equal-Weight" und einem Kursziel von 310 Kronen ein. Die Analysten werten die neue Prognose als Signal für steigende Markterwartungen.
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Intern hat Kongsberg die Berichterstattung gestrafft. Joint Ventures wie Kongsberg Satellite Services fließen ab sofort anteilig in die operativen Kennzahlen der jeweiligen Sparten ein. Die Digital-Tochter bleibt nach einer strategischen Überprüfung im Konzern und fokussiert sich künftig auf digitale Zwillinge.
Am 10. Juni lädt das Management zum Kapitalmarkttag am Hauptsitz in Norwegen. Investoren erwarten dort konkrete Details zur langfristigen Strategie. Das erklärte Ziel des Vorstands ist ambitioniert: Innerhalb der nächsten Dekade soll sich der Konzernumsatz verdreifachen.
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