Kongsberg, Malaysia

Kongsberg: Malaysia fordert Schadenersatz für 124 Millionen

15.05.2026 - 21:32:41 | boerse-global.de

Norwegens Exportstopp für Raketen belastet Kongsberg. Malaysia fordert Schadenersatz, während der Konzern Rekordaufträge vermeldet.

Kongsberg: Malaysia fordert Schadenersatz für 124 Millionen - Foto: über boerse-global.de
Kongsberg: Malaysia fordert Schadenersatz für 124 Millionen - Foto: über boerse-global.de

Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Norwegen blockiert jedoch einen wichtigen Export. Die Folge: Malaysia fordert nun Schadenersatz von Kongsberg Gruppen.

Der Streit dreht sich um das Waffensystem Naval Strike Missile. Im Jahr 2018 bestellte Malaysia die Raketen für rund 124 Millionen Euro. Sie sind für die Küstenkampfschiffe der Marine bestimmt. Die Regierung hat bereits 95 Prozent der Summe bezahlt. Dann entzog Norwegen überraschend die Exportlizenzen.

Malaysias Premierminister Anwar Ibrahim reagiert scharf. Er nennt den Schritt einen inakzeptablen Vertragsbruch. Das gefährde langfristige Rüstungspartnerschaften in Südostasien. Ein diplomatischer Eklat belastet nun das Geschäft.

Politische Risiken treffen Rüstungskonzern

Kongsberg weist die Verantwortung von sich. Der Konzern halte sich streng an alle Vorschriften. Norwegens Sicherheitsbehörden entscheiden allein über die Lizenzen.

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Der Konflikt trifft das Unternehmen in einer sensiblen Phase. Erst im April 2026 spaltete Kongsberg die Marinesparte ab. Seitdem fokussiert sich die Gruppe voll auf Technologie und Rüstung. Der Exportstopp zeigt das Klumpenrisiko in diesem Sektor.

Operativ läuft das Geschäft eigentlich hervorragend. Der Auftragsbestand erreichte Anfang Mai einen Rekordwert von 152 Milliarden Norwegischen Kronen. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz lag im ersten Quartal bei starken 2,9.

Die Börse reagiert dennoch nervös. Die Aktie gab am Mittwoch nach. Sie notiert aktuell rund 16 Prozent unter dem Rekordhoch vom April. Wichtige Unterstützungsmarken liegen nun im Bereich von 281 Kronen. Charttechniker beobachten klare Verkaufssignale bei den gleitenden Durchschnitten.

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Blick auf die kommenden Monate

Das Management hält an seinen Zielen fest. Der Umsatz soll im laufenden Jahr das Vorjahresniveau übertreffen. Allein bis Dezember plant Kongsberg Auslieferungen im Wert von 27 Milliarden Kronen. Besonders Luftverteidigungssysteme und Drohnenabwehr treiben das Geschäft. Die Nachfrage aus NATO-Staaten stützt diese Prognose massiv.

Am Kapitalmarkttag im Juni präsentiert der Vorstand seine neue Strategie. Dort wird das Management erklären müssen, wie es künftige Exportrisiken minimiert. Die Investoren erwarten klare Antworten zur internationalen Wachstumsstrategie.

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