async src="https://cdn.taboola.com/webpush/publishers/1990051/taboola-push-sdk.js">
ROUNDUP, Europa

'Europa fĂ€llt zurĂŒck': BĂŒndnis richtet Appell vor EU-Gipfel

11.02.2026 - 10:32:15

Konkurrenz aus China, Umbruch der Welt mit US-PrĂ€sident Trump: Kurz vor dem informellen EU-Gipfel zur WettbewerbsfĂ€higkeit dringt die Wirtschaftsinitiative "Made for Germany" auf BĂŒrokratieabbau und tiefe Reformen in Europa.

Die industrielle Basis Europas stehe unter immensem Druck, warnt das BĂŒndnis, hinter dem 123 Unternehmen und Investoren stehen.

Europa treffe auf Staaten, die industriepolitisch steuerten, gezielt deregulierten und SchlĂŒsseltechnologien schnell groß machten. "Viele europĂ€ische Unternehmen verlieren tĂ€glich an WettbewerbsfĂ€higkeit", schreibt die Initiative vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU an diesem Donnerstag.

Wachstum mĂŒsse oberste PrioritĂ€t werden als Voraussetzung fĂŒr europĂ€ische SouverĂ€nitĂ€t. Europa brauche einen Kurswechsel, "weg von Überregulierung". Alle Reformen mĂŒssten auf technologische WettbewerbsfĂ€higkeit und Wachstum gerichtet sein, fordert das BĂŒndnis, das unter anderem auf einen Anstoß von Siemens DE0007236101 und Deutsche Bank zurĂŒckgeht. Dazu gehöre, Regulierungs- und BĂŒrokratieabbau "als zentrales politisches Ziel" zu verankern, den Kapitalmarkt zu stĂ€rken sowie die Freihandelsabkommen mit Indien und den sĂŒdamerikanischen Mercosur-Staaten zĂŒgig umzusetzen.

"Europa muss kritische Technologien beherrschen"

"Europa fĂ€llt im globalen Wettbewerb zurĂŒck", sagte Siemens-Chef Roland Busch. "Europa muss die kritischen Technologien beherrschen, die Industrie, Energieversorgung und Sicherheit tragen", forderte er. "Wir haben dafĂŒr alles: eine starke industrielle Basis, erstklassige Talente und tiefes technologisches Know-how."

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing kritisierte, Europa spiele unter seinen Möglichkeiten. Investoren sĂ€hen Aufholpotenzial. "Das Interesse, wieder in Europa zu investieren ist bereits groß, und es wird noch deutlich grĂ¶ĂŸer, wenn wir jetzt die richtigen Weichen stellen."

Die Initiative "Made for Germany" hatte sich im vergangenen Sommer gegrĂŒndet und in Aussicht gestellt, ĂŒber 800 Milliarden Euro am Standort Deutschland zu investieren - verbunden mit der Forderung nach mehr Reformen fĂŒr die lahmende Wirtschaft. Wie viel von der Milliardensumme genau auf Neuinvestitionen entfĂ€llt, ist aber unklar.

@ dpa.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt anmelden.