KortX, Gehirntrainings-Offensive

Kort.X startet Gehirntrainings-Offensive für Jung und Alt

13.03.2026 - 00:00:15 | boerse-global.de

Das evidenzbasierte Bewegungstraining Kort.X startet neue Kurse. Studien zeigen messbare IQ- und Kognitionssteigerungen bei Kindern und Senioren und treiben einen neuen Fitness-Trend an.

Kort.X startet Gehirntrainings-Offensive für Jung und Alt - Foto: über boerse-global.de
Kort.X startet Gehirntrainings-Offensive für Jung und Alt - Foto: über boerse-global.de

Pünktlich zur Frühjahrssaison expandieren die Kort.X-Gehirntrainingskurse im deutschsprachigen Raum. Ab dieser Woche starten in zahlreichen Gemeinden und Schulen neue Programme für Kinder und Erwachsene. Den Auftakt macht heute ein Vortrag von Trainerin Isabelle Naumann in der Volksschule Schwefel in Hohenems.

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Wissenschaft trifft auf den Übungsteppich

Hinter Kort.X steckt ein evidenzbasiertes Konzept der Tiroler Neurophysiologin Antonia Santner. Der Name leitet sich von "Cortex", der Großhirnrinde, ab. Kern des Trainings ist die gezielte Verbindung von koordinativen Bewegungen auf einem farbigen Teppich mit gleichzeitigen Denkaufgaben.

Diese Doppelbelastung soll die Neuroplastizität – die Anpassungsfähigkeit des Gehirns – anregen. Die Methode setzt auf systematisches Lernen und integriert Fehler als wichtigen Teil des Prozesses. Laut Santner führt die Kombination aus körperlicher und mentaler Aktivität zu einer erhöhten Ausschüttung leistungssteigernder Botenstoffe im Gehirn.

Gegen den Bildschirm: Kurse für Kinder boomen

Ein Schwerpunkt der aktuellen Offensive liegt auf Kindern und Jugendlichen. Sie reagiert auf alarmierende Bildschirmzeiten. Eine frühere Erhebung Santners bei 10- bis 14-Jährigen in Innsbruck ergab im Schnitt über zehn Stunden täglich – am Wochenende sogar mehr als zwölf.

Die neuen Kurse setzen auf spielerische Elemente, die Impulskontrolle und Gleichgewicht fördern. Erste wissenschaftliche Daten scheinen die Wirksamkeit zu stützen. Eine noch unveröffentlichte Studie der Universität Innsbruck mit 15-jährigen Schülern zeigte: Nach neun Wochen Kort.X-Training stieg der IQ-Wert der Versuchsgruppe im Schnitt um 4,15 Punkte. Eine Kontrollgruppe mit herkömmlichem Sport verbesserte sich nur um 1,46 Punkte.

Auch Senioren profitieren messbar

Parallel laufen die Anmeldungen für Erwachsenen- und Seniorenkurse heiß. Neue Einheiten starten etwa in St. Margarethen im Lungau oder in Wiener Gesundheitsinstituten. Hier geht es um geistige Flexibilität, schnellere Denkgeschwindigkeit und Demenzprävention.

Die Daten sind vielversprechend: Bei über 61-jährigen Teilnehmern steigerte sich die kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit nach fünf bis sieben Trainings im Schnitt um fast 34 Prozent. In einer Gruppe in Detmold waren es 26 Prozent. Die Teilnehmer berichten zudem von besserer Bewegungskontrolle im Alltag – ein wichtiger Faktor für Sturzprävention und Selbstständigkeit.

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Paradigmenwechsel in der Fitnessbranche

Die Kurswelle markiert einen Trend: Die Fitnessbranche vermischt zunehmend körperliches Training mit kognitiver Förderung. Turnvereine, Volkshochschulen und Physiotherapie-Praxen passen ihre Angebote an. Der standardisierte Kort.X-Teppich für rund 60 Euro ermöglicht zudem hybride Geschäftsmodelle mit Heimtraining.

Experten sehen einen klaren Vorteil gegenüber rein digitalen Gehirnjogging-Apps: Die physische Komponente soll einen nachhaltigeren Transfer in den Alltag ermöglichen. Die Kombination aus Herz-Kreislauf-Belastung und kognitiver Aufgabe gilt als effektiver Weg, die Neuroplastizität langfristig zu erhalten.

Was bringt das Jahr 2026?

Die für dieses Jahr angekündigte Veröffentlichung der Innsbrucker Studie dürfte dem Konzept weiteren Rückenwind in Fachkreisen geben. Bildungsexperten rechnen mit mehr Schulkooperationen. Gleichzeitig differenziert sich das Angebot weiter aus – hin zu Formaten für Leistungssport oder neurologische Rehabilitation nach Parkinson oder Schlaganfällen.

Die flächendeckenden Kursstarts diesen Frühling könnten somit nur der Anfang einer breiteren Etablierung neurozentrierten Trainings sein.

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