Kostad Aktie: 18,5 Millionen Euro Verbindlichkeiten
11.05.2026 - 14:04:00 | boerse-global.deKostad ist vom Börsenradar verschwunden. Seit Mitte Oktober 2025 wird die Aktie an der Wiener Börse nicht mehr gehandelt, nachdem sich die wirtschaftliche Lage des Anbieters von Ladeinfrastruktur fĂŒr Elektrofahrzeuge immer weiter verschlechtert hatte.
Der Bruch kam nicht ĂŒberraschend, aber er ist fĂŒr AktionĂ€re gravierend. Mit dem Insolvenzantrag der Muttergesellschaft und der zuvor bereits laufenden Sanierung der Tochtergesellschaft rĂŒckte die Frage in den Vordergrund, ob fĂŒr Anteilseigner ĂŒberhaupt noch ein wirtschaftlicher Wert bleibt.
Sanierung scheitert, Handel endet
Den ersten harten Einschnitt gab es bereits im Mai 2025. Damals wurde der Handel ausgesetzt, nachdem die Kostad Steuerungsbau GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt hatte. SpÀter folgte der letzte Handelstag an der Börse.
Im Oktober stellte dann auch die Kostad AG selbst den Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens beim Landesgericht Wiener Neustadt. Zu diesem Zeitpunkt war die operative Tochter bereits schwer belastet. FĂŒr sie standen Verbindlichkeiten von rund 18,5 Millionen Euro im Raum, betroffen waren etwa 130 bis 150 GlĂ€ubiger.
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Warum das GeschÀftsmodell unter Druck geriet
Die Probleme kamen aus mehreren Richtungen. Lieferkettenverzögerungen, steigende Produktionskosten und das Auslaufen von Förderprogrammen fĂŒr ElektromobilitĂ€t setzten das GeschĂ€ft unter Druck. Dazu kam eine schwĂ€chere Konjunktur in Ăsterreich und Europa.
Hinzu kamen Auftragsverschiebungen und Stornierungen, auch von groĂen Energieversorgern. Der Versuch, externes Kapital einzuwerben, scheiterte ebenfalls. Ein zunĂ€chst angestrebter Sanierungsplan wurde spĂ€ter zurĂŒckgezogen, bevor die Tochtergesellschaft Ende Juli 2025 aufgelöst wurde.
FĂŒr AktionĂ€re bleibt fast nichts
FĂŒr Anleger ist die Lage klar: Die Aktie ist nicht mehr regulĂ€r handelbar, und das Insolvenzverfahren lĂ€uft. Mit dem Konkursantrag geriet auch ein vollstĂ€ndiger Verlust der Investition in den Bereich des Möglichen.
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Der Fall zeigt, wie schnell ein Anbieter in der ElektromobilitĂ€t unter die RĂ€der geraten kann, wenn Nachfrage, Finanzierung und Förderumfeld gleichzeitig kippen. Die weiteren Verfahren dĂŒrften sich noch ziehen, wĂ€hrend am Ende vor allem die GlĂ€ubigerforderungen abgearbeitet werden.
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