Krypto-Betrug, BetrĂŒger

Krypto-Betrug: BetrĂŒger erzielten Rekordsummen mit gefĂ€lschten IdentitĂ€ten

27.01.2026 - 03:52:12

Kriminelle erzielten 2025 einen Rekordschaden von mindestens 14 Milliarden Euro durch Krypto-Betrug, angetrieben durch eine Verzehnfachung von IdentitĂ€tsdiebstĂ€hlen und den Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz.

Kriminelle erbeuteten 2025 mindestens 14 Milliarden Euro durch Krypto-Betrug – angetrieben durch eine Explosion von Identitätsdiebstahl. Künstliche Intelligenz macht die Angriffe immer gefährlicher.

Das Ausmaß ist schockierend: Betrug mit Kryptowährungen hat 2025 ein Rekordniveau erreicht. Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis stahlen Kriminelle mindestens 14 Milliarden Euro. Die größte Triebkraft war ein explosionsartiger Anstieg von Betrugsmaschen, bei denen sich Täter als vertrauenswürdige Personen oder Unternehmen ausgeben. Diese sogenannten Impersonation Scams verzeichneten ein Wachstum von sagenhaften 1.400 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall stieg von etwa 720 Euro (2024) auf über 2.550 Euro (2025). Experten rechnen damit, dass die Gesamtsumme der illegalen Erlöse noch auf über 17 Milliarden Euro steigen könnte, sobald weitere Fälle aufgedeckt werden.

Anzeige

Passend zum Thema Krypto-Betrug und Impersonation-Scams: Aktuelle Angriffe nutzen KI und psychologische Tricks – darunter CEO-Fraud und gezielte Phishing-Kampagnen, die hohe Schäden auslösen. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket bietet eine praxisnahe 4-Schritte-Anleitung, erklärt die gängigsten psychologischen Angriffsmuster und zeigt konkrete Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und IT. Perfekt für Unternehmen und Entscheider, die sofort wirksame Abwehrstrategien brauchen. Anti-Phishing-Paket jetzt kostenlos herunterladen

Die Industrialisierung des digitalen Betrugs

Hinter dem massiven Anstieg steckt eine gefährliche Professionalisierung. Cyberkriminelle nutzen zunehmend Künstliche Intelligenz (AI) und ausgeklügelte Phishing-Tools, um ihre Opfer effizienter zu täuschen. Betrugskampagnen, die mit KI unterstützt werden, sind laut Chainalysis 4,5-mal profitabler als solche ohne.

Die Methoden werden immer raffinierter: Deepfake-Videos und KI-gesteuerte Chatbots erschaffen täuschend echte Szenarien. Die Betrüger geben sich als alles Mögliche aus – von Behörden wie der Mautdienststelle bis hin zum Kundensupport großer Kryptobörsen wie Coinbase. Für den Durchschnittsnutzer wird es so immer schwieriger, echte von gefälschten Kommunikationen zu unterscheiden.

Globale Netzwerke und menschliches Leid

Die Betrugswelle ist kein isoliertes Phänomen. Die Analysen zeigen enge Verbindungen zu organisierten Kriminalitätsnetzwerken, vor allem in Ost- und Südostasien. Besonders alarmierend: Einige dieser Großoperationen setzen auf Zwangsarbeit, oft von Opfern des Menschenhandels, um die Betrugsanrufe und Nachrichten durchzuführen. Der Schaden geht damit weit über finanzielle Verluste hinaus.

Die Bedrohung ist in den Chefetagen angekommen. Das World Economic Forum berichtet, dass CEOs betrugsbasierte Cyberangriffe inzwischen als ihre größte Cybersicherheits-Sorge einstufen – noch vor Ransomware. Eine Sorge, die berechtigt ist: 73 Prozent der Befragten gaben an, 2025 selbst oder in ihrem Umfeld von solchem Betrug betroffen gewesen zu sein.

Warnungen der Behörden und Verbraucherschutz

Regulierungsbehörden weltweit verschärfen ihre Warnungen. Die britische Financial Conduct Authority (FCA) mahnte erst kürzlich zur Vorsicht bei hochriskanten Investments, die oft in Betrugsmaschen genutzt werden. In den USA warnen FBI und Federal Trade Commission (FTC) speziell vor Betrug über Bitcoin-Automaten, über die Geld schnell und unwiderruflich abgezogen werden kann.

Die wichtigste Verteidigung für Verbraucher bleibt Skepsis. Experten raten: Seien Sie misstrauisch bei unaufgeforderten Kontakten, die dringende Zahlungen in Kryptowährung, per Überweisung oder mit Geschenkkarten verlangen. Seriöse Unternehmen und Behörden verlangen keine Zahlungen auf diese Weise. Einige Krypto-Plattformen führen inzwischen verpflichtende Sicherheitstutorials ein, um ihre Nutzer für gefälschte Websites zu sensibilisieren.

Ausblick: Der Wettlauf mit der KI

Für 2026 zeichnet sich ein technologischer Wettlauf ab. Während Betrüger ihre KI-Tools weiter verfeinern, um Angriffe noch persönlicher und schwerer erkennbar zu machen, stehen Sicherheitsfirmen und Strafverfolgungsbehörden unter Druck, mit gleichwertigen Erkennungs- und Präventionstools nachzuziehen.

Die ersten Wochen des Jahres haben bereits mit bedeutenden Hacks und Betrugsfällen gezeigt, dass der Trend anhält. Die Botschaft an Anleger und die Öffentlichkeit ist klar: In der digitalen Finanzwelt ist ständige Wachsamkeit geboten. Der Kampf gegen Krypto-Betrug hat sich zu einem technologischen Wettrüsten entwickelt, in dem die Ersparnisse der Verbraucher auf dem Spiel stehen.

Anzeige

PS: Krypto-Betrug wird immer persönlicher – es lohnt sich, präventiv zu handeln. Das Anti-Phishing-Paket enthält eine klare 4-Schritte-Checkliste, Vorlagen für Mitarbeiter-Schulungen, Reaktionspläne nach einem Vorfall und Empfehlungen zu technischen Schutzmaßnahmen. Laden Sie den kostenlosen Report herunter, um Ihre erste Verteidigungslinie sofort zu stärken und typische Angriffsvektoren früh zu erkennen. Jetzt Anti-Phishing-Guide sichern

@ boerse-global.de