Lauf-ABC, Anfersen

Lauf-ABC: Warum Anfersen Ihr Training revolutioniert

30.01.2026 - 07:40:11

Die kontrollierte Anfersen-Übung optimiert die Lauftechnik, beugt Verletzungen vor und stärkt die hintere Muskelkette für einen effizienteren Laufstil.

Das kontrollierte Anfersen ist eine Schlüsselübung für jeden Läufer. Die simple Bewegung aus dem Lauf-ABC verbessert die Laufökonomie und beugt Verletzungen vor. Sie aktiviert die hintere Muskelkette und fördert einen effizienteren Stil.

Experten betonen die Rolle der Übung für die Spielbeinphase nach dem Abstoß. Ein korrektes Anfersen verkürzt den Hebel des schwingenden Beins. Das erleichtert die Arbeit des Hüftbeugers und ermöglicht eine dynamischere Vorwärtsbewegung.

Die Biomechanik: Mehr als Ferse zum Gesäß

Beim Anfersen ziehen Sie die Ferse aktiv und schnell zum Gesäß. Dadurch beugen Sie das Knie und verkürzen den Hebel des Beins. Der Hüftbeuger benötigt so weniger Kraft, um das Bein nach vorne zu bringen.

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Eine effiziente Lauftechnik hält die Beine hinter dem Körperschwerpunkt. Das verhindert eine bremsende Fersenlandung vor dem Körper. Die Übung schult genau diesen Ablauf.

Für die korrekte Ausführung brauchen Sie:
* Einen aufrechten, leicht vorgebeugten Oberkörper
* Eine gestreckte Hüfte
* Aktive, koordinierte Armbewegungen zur Stabilisierung

Führen Sie die Übung mit hoher Frequenz auf kurzen Strecken von 10 bis 20 Metern durch. So schulen Sie die explosive Bewegung.

So vermeiden Sie die häufigsten Fehler

Starten Sie die Bewegung aus einer lockeren Laufbewegung heraus. Der Fuß setzt auf dem Vorfuß auf. Halten Sie die Rumpfspannung und lassen Sie die Hüfte nicht einknicken.

Typische Fehler sind ein zu starkes Vorbeugen oder ein passives „Hängenlassen“ des Unterschenkels. Beides macht die Bewegung ineffizient. Ziehen Sie auch nicht den Oberschenkel zu steil nach oben – das entspricht nicht dem natürlichen Laufablauf.

Ziel ist eine flüssige, schnelle und kontrollierte Bewegung. Anfänger starten besser langsam, um die Technik sauber zu erlernen. Erst dann sollte die Frequenz steigen.

So bauen Sie Anfersen in Ihr Training ein

Integrieren Sie das Anfersen ein- bis zweimal pro Woche in Ihr Aufwärmprogramm. Ideal ist es vor intensiven Einheiten wie Intervallläufen. Die Übung aktiviert das neuromuskuläre System und bereitet auf die Belastung vor.

Das Lauf-ABC dient nicht nur der Technik. Es kräftigt auch die Oberschenkelrückseite, Waden und Hüftbeuger. Die verbesserte Koordination von Armen und Beinen führt zu einem harmonischeren Laufstil.

Variationen wie einseitiges Anfersen oder Kombinationen mit Kniehebelauf setzen zusätzliche Reize. So bleibt das Training abwechslungsreich.

Der große Vorteil: Aktiver Schutz vor Verletzungen

Eine ökonomische Technik ist zentral, um Überlastungen zu vermeiden. Das Anfersen fördert eine aktive, kurze Bodenkontaktzeit und einen Fußaufsatz unter dem Körperschwerpunkt. Das reduziert die Bremskräfte bei jedem Schritt und entlastet Knie und Hüfte.

Durch die Kräftigung der hinteren Muskelkette verbessert sich die Stabilität in Becken und Lendenwirbelsäule. Eine stabile Körpermitte ist die Grundlage für eine effiziente Kraftübertragung.

Regelmäßiges Techniktraining schärft die Körperwahrnehmung. Läufer erkennen und korrigieren so eigene Fehler schneller. Langfristig führt das nicht nur zu besseren Zeiten, sondern vor allem zu einem gesünderen Lauferlebnis.

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