Laufband-Training mit Denksport schützt das Gehirn
22.01.2026 - 11:09:12Wer beim Gehen auf dem Laufband gleichzeitig den Kopf fordert, trainiert effektiv gegen geistigen Abbau. Aktuelle Studien untermauern die starke Wirkung dieses sogenannten Dual-Task-Trainings auf die Neuroplastizität und Sturzprophylaxe.
Die Methode nutzt eine Konkurrenzsituation im Gehirn: Während es die Bewegung steuert, muss es parallel eine kognitive Aufgabe lösen – etwa Rückwärtszählen oder Rätsel. Diese Doppelbelastung fordert vor allem den präfrontalen Kortex, die Kommandozentrale für Aufmerksamkeit und Planung, maximal heraus.
Eine im Dezember 2025 veröffentlichte Untersuchung mit älteren Erwachsenen liefert konkrete Daten. Nach einem achtwöchigen Programm mit kombinierten Übungen zeigten sich klare Verbesserungen:
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- Bessere Mobilität: Die Teilnehmer schnitten im standardisierten „Timed Up and Go“-Test (TUG) deutlich besser ab.
- Geringere Sturzgefahr: Die sogenannten Dual-Task-Kosten – der Leistungsabfall beim Gehen unter Denkbelastung – sanken signifikant.
- Scharferer Verstand: Selbst die exekutiven Gehirnfunktionen verbesserten sich messbar.
Das Fazit der Forscher: Selbst bei beginnendem Abbau kann das Gehirn noch lernen, wenn der Reiz spezifisch genug ist.
Warum reines Laufen nicht reicht
Moderne Bildgebungsverfahren machen den Effekt sichtbar. Im Gegensatz zum passiven Laufen vor dem Fernseher aktiviert die kognitiv-motorische Kombination den präfrontalen Kortex stärker und fördert die Ausschüttung von BDNF. Dieses Protein ist essenziell für das Wachstum und den Erhalt von Nervenzellen.
Die Devise lautet also: Wer nur die Beine bewegt, lässt ein großes Potenzial liegen. Der echte Schutz fürs Gehirn entsteht, wenn es während des Sports aktiv gefordert wird.
Vom Reha-Zentrum in den Fitness-Alltag
Das Prinzip, ursprünglich in der Rehabilitation etabliert, hält nun Einzug in den Breitensport. Der Markt reagiert mit „Smart Treadmills“ und Exergaming-Plattformen, die Denksport und Bewegung spielerisch verbinden. Trainer integrieren zunehmend Übungen, bei denen Klienten auf visuelle Signale reagieren oder Gedächtnisaufgaben während des Trainings lösen müssen.
Die Zukunft könnte in der Personalisierung liegen. Entwickler arbeiten an KI-Systemen, die die kognitive Belastung in Echtzeit an die körperliche Leistung anpassen. Bis diese Technologie alltagstauglich ist, gilt die einfache Empfehlung: Beim nächsten Laufband-Workout den Kopf gezielt mitfordern.
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