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LEGO SMART Play: Das Ende der passiven Bausteine?

25.01.2026 - 06:53:12

LEGO stellt auf der CES 2026 intelligente Steine vor, die auf Bewegung reagieren. Die neue SMART Play-Plattform startet mit Star Wars-Sets und setzt auf eine bildschirmfreie, rückwärtskompatible Spielerfahrung.

LEGO revolutioniert sein Spielsystem mit intelligenten Steinen, die auf Berührung und Bewegung reagieren. Die neue SMART Play™-Plattform verschmilzt physisches Bauen mit digitalen Reaktionen – ganz ohne Bildschirm. Auf der CES 2026 vorgestellt, markiert die Technologie die größte Evolution seit der Einführung der Minifigur vor fast 50 Jahren.

Vom passiven Stein zum interaktiven Erlebnis

Der Kern des Systems ist der LEGO SMART Brick. Optisch ein normaler Stein, verbirgt er im Inneren einen winzigen Chip, Sensoren, LEDs und einen Miniaturlautsprecher. Er erkennt Bewegungen wie Drehen, Klopfen oder Schütteln. Ergänzt wird er durch SMART Tags und SMART Minifiguren, die digital mit dem Stein gekoppelt werden.

Baut ein Kind etwa ein Auto und befestigt den „Auto“-Tag, gibt der SMART Brick Motorengeräusche von sich, sobald es bewegt wird. Mehrere Steine können miteinander kommunizieren und ein dezentrales Netzwerk bilden. Das gesamte System funktioniert offline – ein bewusster Schritt hin zu einem geschlossenen, sicheren Spielumfeld.

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Star Wars leitet den Marktstart ein

Ab dem 1. März 2026 kommt die Technologie in ersten Sets auf den Markt. Für den Start hat sich LEGO einen starken Partner gesucht: Drei Star Wars™-Sets führen die neue Ära ein. Jedes „All-in-One“-Set enthält mindestens einen SMART Brick, einen Ladegerät, eine SMART Minifigur und einen Tag.

Die Zusammenarbeit mit Lucasfilm unterstreicht den hohen Anspruch. Das Franchise soll das erzählerische Potenzial der interaktiven Steine in einer Welt voller Abenteuer perfekt in Szene setzen und so den kommerziellen Durchbruch befördern.

Eine strategische Antwort auf die Digitalisierung

Der Schritt in die Welt der Smart Toys ist für das 90 Jahre alte Unternehmen ein strategisches Muss. LEGO positioniert sich damit in einem Markt, der zunehmend von digitaler Unterhaltung dominiert wird. Die bildschirmfreie Erfahrung ist dabei der entscheidende USP: Sie spricht Eltern an, die auf übermäßigen Medienkonsum achten, und bietet Kindern doch das technologische Erlebnis, das sie erwarten.

Auch wenn von „physischer KI“ gesprochen wird: Es handelt sich präziser um ein hoch entwickeltes, sensorbasiertes Reaktionssystem. Die Steine agieren nach vorprogrammierter Logik, nicht nach generativer künstlicher Intelligenz. Die Fantasie des Bauenden bleibt damit der bestimmende Faktor. Die Technologie dient als Werkzeug zur Erweiterung der Realität, nicht zu ihrem Ersatz.

Kompatibilität sichert die Zukunft

Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Rückwärtskompatibilität. Der Farb-Sensor des SMART Bricks soll ihn mit jedem jemals produzierten LEGO-Set kompatibel machen. So kann die neue Technologie nahtlos in bestehende Sammlungen integriert werden.

Die Plattform ist auf Langfristigkeit und Erweiterbarkeit ausgelegt. Nach dem Start mit Star Wars plant LEGO, die SMART Play™-Technologie nach und nach in nahezu jedes eigene Thema zu integrieren. Die Zukunft könnte also interaktive Elemente als Standard-Option im LEGO-System etablieren. Erwartbar sind zudem immer komplexere Interaktionen und eine stetig wachsende Bibliothek an Sounds, Lichteffekten und digitalen Figuren.

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