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Leonardo Aktie: Rekord-Cashflow treibt Dividende

Veröffentlicht: 20.03.2026 um 04:21 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Der Rüstungskonzern erhöht die Dividende um 21 Prozent, nachdem der freie operative Cashflow erstmals eine Milliarde Euro überstieg. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen seine Nettoverschuldung deutlich.

Leonardo Aktie: Rekord-Cashflow treibt Dividende Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
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Der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo schüttet deutlich mehr Geld an seine Anteilseigner aus. Nach einem Jahr mit beispielloser Cash-Generierung klettert die Dividende um satte 21 Prozent. Hinter dieser großzügigen Ausschüttung verbirgt sich ein massiver Schuldenabbau, der dem Unternehmen völlig neue finanzielle Spielräume eröffnet.

Die Basis für die höhere Gewinnbeteiligung ist ein historischer Meilenstein in der jüngeren Unternehmensgeschichte. Erstmals übertraf der freie operative Cashflow die Marke von einer Milliarde Euro. Diese sprudelnden Einnahmen fließen nun direkt an die Investoren zurück. Im Juni 2026 erhalten sie 0,63 Euro je Anteilsschein, was einen deutlichen Sprung gegenüber den 0,52 Euro des Vorjahres darstellt.

Radikaler Schuldenabbau

Gleichzeitig räumt das Management die Bilanz in hohem Tempo auf. Die Nettoverschuldung schmolz bis Ende 2025 um beachtliche 44 Prozent auf glatt eine Milliarde Euro ab. Für das laufende Jahr peilt der Konzern sogar eine weitere Reduzierung auf rund 800 Millionen Euro an. Dieser rasante Schuldenabbau senkt die Zinslast spürbar und stärkt die ohnehin wachsende Profitabilität. Die Umsatzrendite (ROS) verbesserte sich zuletzt bereits von 8,4 auf 9,0 Prozent.

Entsprechend optimistisch fällt die Prognose für 2026 aus. Der Umsatz soll auf etwa 21 Milliarden Euro klettern, angetrieben von einer anhaltend hohen Nachfrage in den Bereichen Verteidigungselektronik und Sicherheit. Ein Book-to-Bill-Verhältnis von 1,2 belegt dabei, dass Leonardo deutlich mehr Aufträge hereinholt, als das Unternehmen aktuell abarbeitet.

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Auftragsbücher prall gefüllt

Für das laufende Jahr rechnet die Führungsetage mit neuen Bestellungen im Wert von rund 25 Milliarden Euro. Diese fundamentale und operative Stärke spiegelt sich auch auf dem Börsenparkett wider. Mit einem Schlusskurs von 62,84 Euro am Donnerstag notiert das Papier nur denkbar knapp unter seinem erst vergangene Woche erreichten 52-Wochen-Hoch, womit Anleger auf Sicht von zwölf Monaten auf einem satten Kursplus von 33 Prozent sitzen.

Der bis 2030 laufende Industrieplan fokussiert sich nun auf die Integration jüngster Zukäufe und gezielte Investitionen in digitale Technologien. Mit einem für 2026 anvisierten operativen Ergebnis (EBITA) von gut 2,03 Milliarden Euro und erwarteten zweistelligen Wachstumsraten in den Kernsparten Hubschrauber und Luftfahrt hat das Management die finanzielle Messlatte für die kommenden Quartale klar definiert.

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