Linde Aktie: Analysten heben Kursziele auf 585 Dollar
12.05.2026 - 03:58:06 | boerse-global.deDie Analystengemeinschaft bleibt Linde gewogen – doch einige Großanleger nutzen die jüngste Kursstärke zum Kürzen ihrer Positionen. Ein Widerspruch, der die aktuelle Lage beim Industriegasekonzern prägt.
Kursziele nach oben geschraubt
Nach den Q1-Zahlen reagierten mehrere Top-Banken mit deutlichen Anhebungen. JPMorgan hob das Kursziel von 525 auf 530 Dollar, Citigroup erhöhte auf 585 Dollar. BofA Securities zog von 525 auf 532 Dollar nach. Als Begründung nennen die Analysten das bereinigte EPS-Wachstum von zehn Prozent zum Vorjahr.
BMO Capital Markets und Deutsche Bank blieben ebenfalls optimistisch. Sie setzen die Kursziele auf 560 beziehungsweise 575 Dollar.
Die Aktie notiert an der Frankfurter Börse bei 428,40 Euro – nur 1,7 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf knapp 17 Prozent. Der RSI von knapp 71 signalisiert mittlerweile eine gewisse Überkauftheit.
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Institutionelle Anleger stellen um
Parallel zu den positiven Analystenstimmen reduzieren einige Großinvestoren ihre Engagements. Securian Asset Management verkaufte 43,9 Prozent seines Linde-Bestands, hält aber noch knapp 12.700 Aktien. C WorldWide Group senkte sein Exposure um 20,1 Prozent – mit rund 700.000 Anteilen bleibt die Position allerdings milliardenschwer.
Rund 82,8 Prozent der ausstehenden Aktien liegen bei institutionellen Anlegern. Linde gilt damit weiterhin als Basisinvestment in vielen Large-Cap-Portfolios.
Guidance und Effizienz als Fundament
Der Konzern selbst gibt eine klare Richtung vor: Für das zweite Quartal erwartet das Management ein bereinigtes EPS zwischen 4,40 und 4,50 Dollar, ein Plus von acht bis zehn Prozent. Die Jahresprognose von 17,60 bis 17,90 Dollar wurde bestätigt.
Die Kapitalrendite nach Steuern lag im ersten Quartal bei 24 Prozent, die operative Marge erreichte 30 Prozent. Dazu kommt ein Auftragsbestand von 7,1 Milliarden Dollar aus langfristigen Gaslieferverträgen.
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Über Dividenden und Aktienrückkäufe flossen allein im ersten Quartal 1,55 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück. Die Dividende wird seit 34 Jahren in Folge erhöht – eine Serie, die Linde für einkommensorientierte Anleger attraktiv hält.
Ob die aktuelle Kursrallye trägt, wird sich mit den Q2-Zahlen im August zeigen. Analysten erwarten, dass die Kombination aus Preisdurchsetzung und Produktivitätsgewinnen auch dann für positive Überraschungen sorgen könnte.
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