Lufthansa, Aktie

Lufthansa Aktie: Kühne stockt auf

11.05.2026 - 17:12:34 | boerse-global.de

Logistikmilliardär Kühne baut Lufthansa-Beteiligung auf 20 Prozent aus. Konzern verschärft Sparkurs bei Swiss und streicht Bremen-Frankfurt-Flüge.

Lufthansa Aktie: Kühne stockt auf - Foto: über boerse-global.de
Lufthansa Aktie: Kühne stockt auf - Foto: über boerse-global.de

Klaus-Michael Kühne hat seinen Einfluss bei Lufthansa deutlich ausgebaut. Über seine Beteiligungsgesellschaft Kühne Aviation GmbH hielt er zum Stichtag 8. Mai 2026 rund 20 Prozent der Stimmrechte — gegenüber zuletzt gemeldeten 15,01 Prozent ein erheblicher Sprung. Damit ist der Logistikmilliardär der mit Abstand größte Einzelaktionär des Konzerns.

Die Beteiligung läuft vollständig über die Holdingstruktur: Kühne Holding AG kontrolliert die Kühne Aviation GmbH, der die rund 239,9 Millionen Aktien zugerechnet werden. Direkt hält Kühne keine einzige Lufthansa-Aktie.

Sparen auf breiter Front

Gleichzeitig treibt der Konzern seinen Sparkurs voran. Tochter Swiss weitet die Kostensenkungen auf die Verwaltung aus: Rund zehn Prozent der Mitarbeitenden in der Administration sollen abgebaut werden — ausschließlich durch freiwillige Abgänge, nicht durch Entlassungen. Beim Kabinenpersonal in Zürich hat die Swiss ihr Ziel bereits erreicht, rund 140 Mitarbeitende verließen das Unternehmen nach Annahme einer Abfindungsprämie.

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Swiss-Chef Fehlinger begründete den Schritt mit strukturell gestiegenen Kosten: höhere Aufwendungen für Flugzeugwartung, Umweltabgaben und Personal. Zehn Prozent Kostenabbau seien nötig, nur um die Kostenbasis stabil zu halten. Der Mutterkonzern Lufthansa hatte Mitte April einen Einstellungsstopp verhängt und plant, die Verwaltungskosten um 20 Prozent zu drücken.

Bremen verliert seinen Frankfurter Anschluss

Zum 1. Juli streicht Lufthansa zudem die Flugverbindung zwischen Bremen und Frankfurt — bisher bis zu fünf Flüge täglich. Gestiegene Kosten und veränderte Rahmenbedingungen machen die Strecke nach Konzernangaben nicht mehr wirtschaftlich tragbar. Die Reaktionen aus der Hansestadt sind scharf: Handelskammer, CDU-Wirtschaftsrat und Bürgermeister Bovenschulte forderten allesamt, die Entscheidung zu überdenken.

Die Lufthansa Group betont, trotz der Streichung ein zentraler Anbieter am Standort Bremen zu bleiben. An der Börse ließ die Nachrichtenflut die Anleger weitgehend kalt — die Aktie notierte am Montag leicht im Plus bei 8,23 Euro.

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