Marinomed: 2,23 Millionen für Tacrolimus-Tropfen
12.05.2026 - 17:39:58 | boerse-global.deMarinomed Biotech sucht den Weg aus der Krise. Das Unternehmen aus Österreich will langwierige Zulassungsverfahren umgehen. Dafür setzt der Vorstand auf den Compounding-Markt für Rezepturarzneimittel. Dieser Schritt soll den Marktzugang für die Marinosolv-Technologie beschleunigen.
Der Aktienkurs spiegelt den Druck der vergangenen Monate wider. Am Dienstag verlor das Papier knapp drei Prozent und notiert bei 9,80 Euro. Damit steht die Aktie nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn hat das Unternehmen fast die Hälfte seines Börsenwertes eingebüßt.
Abkürzung über Rezepturarzneimittel
Das erste Projekt für diese Nische sind Tacrolimus-Augentropfen. Diese kommen bei schweren Augenentzündungen zum Einsatz. Ein internationales Netzwerk aus Augenärzten stützt das Vorhaben. Die Mediziner attestieren dem Produkt einen hohen medizinischen Bedarf.
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Das Ziel ist klar definiert. Marinomed will die üblichen, oft jahrelangen Zulassungsprozesse in dieser Form vermeiden. Das soll Kosten sparen und die Zeit bis zum ersten Verkauf verkürzen.
Kapitalerhöhung sichert operative Basis
Eine Kapitalerhöhung lieferte zuletzt den nötigen Spielraum. Das Unternehmen nahm brutto 2,23 Millionen Euro ein. Damit übertraf Marinomed das selbst gesteckte Mindestziel. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung der Technologieplattformen.
Für das Heuschnupfen-Mittel Budesolv bereitet der Vorstand die Zulassung in der Schweiz vor. Parallel dazu laufen Verhandlungen mit Partnern für Europa, Asien und die USA. Auch für das Projekt Tacrosolv sucht das Management nach Vermarktungspartnern.
CEO Andreas Grassauer peilt erste Umsätze im neuen Segment für das vierte Quartal 2026 an. Spätestens Anfang 2027 sollen die Erlöse gemeinsam mit Partnern fließen. Bis dahin muss das Unternehmen beweisen, dass die Nischenstrategie die Umsatzbasis tatsächlich verbreitert.
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