OPmobility, FR0000121253

Mehr Reichweite im Baukasten, wie das OPmobility Blade Battery Pack E-Autos streckt

17.06.2026 - 06:03:13 | ad-hoc-news.de

Das OPmobility Blade Battery Pack setzt auf flache, lĂ€ngliche Module im Fahrzeugboden, bringt mehr Reichweite und schafft Platz im Innenraum. Spannend fĂŒr Autobauer, die ihre nĂ€chste E-Plattform effizienter und flexibler aufstellen wollen.

OPmobility, FR0000121253
OPmobility, FR0000121253

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Zubehoer & Komponenten. Vor der Veroeffentlichung am 17.06.2026, 06:02 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Mit dem OPmobility Blade Battery Pack holen Autobauer aus dem Fahrzeugboden, was bisher fĂŒr KabelkanĂ€le und QuertrĂ€ger draufging. Flache, messerartige Module ziehen sich wie ein zweiter Boden unter dem Innenraum entlang und sollen E-Autos mehr Reichweite und zugleich mehr Platz im Cockpit verschaffen.

Vertiefen & einordnen

Hintergruende zur OPmobility SE (Plastic Omnium)-Aktie

Wer das Blade Battery Pack spannend findet, kann sich hier tiefer zu Strategie, Zahlen und Kapitalmarktauftritt von OPmobility SE (Plastic Omnium) einlesen.

Wie das Pack aufgebaut ist

Das Blade Battery Pack besteht aus flachen, lÀnglichen Modulen, die in Reihe im Fahrzeugboden angeordnet werden und so eine möglichst durchgehende FlÀche bilden. Anders als klassische Block-Batterien nutzt OPmobility die volle FahrzeuglÀnge und reduziert die Aufbauhöhe deutlich.

FĂŒr Designer bedeutet das mehr Freiheit bei Sitzposition und Innenraum, fĂŒr Ingenieure eine bessere Integration in Crashstrukturen. Die Module sind auf hohe Steifigkeit und Schutz gegen Durchdringen ausgelegt, was im Seitenaufprall entscheidend ist.

Mehr Reichweite, mehr Platz

Durch die flache Bauform lĂ€sst sich die installierte KapazitĂ€t ĂŒber die FahrzeuglĂ€nge skalieren, ohne den Schwerpunkt hochzuziehen. OPmobility zielt damit klar auf E-Plattformen, die vom kompakten Crossover bis zum großen SUV gestreckt werden können.

Weil die Batterie im Unterboden liegt und keine klobigen GehĂ€use zwischen den Achsen mehr stehen, wirkt der Innenraum aufgerĂ€umter und luftiger. Gerade Fondpassagiere profitieren von mehr Fußraum und einer weniger hohen Sitzposition.

Sicherheit und Thermomanagement

OPmobility betont beim Blade Battery Pack die Sicherheit gegen Thermal Runaway, also Kettenreaktionen bei ZellschĂ€den. Die Module sind so konstruiert, dass Hitze gezielt abgefĂŒhrt und einzelne Zonen isoliert werden können, wenn es kritisch wird.

Gleichzeitig spielt das Thermomanagement fĂŒr Reichweite und Schnellladen eine große Rolle. FlĂ€chige KĂŒhlplatten unter oder zwischen den Modulen ermöglichen eine gleichmĂ€ĂŸigere Temperaturverteilung, was in realen Fahrzyklen mehr nutzbare Energie freisetzen kann.

FĂŒr wen das System gedacht ist

Adressiert sind vor allem große Autohersteller, die neue E-Plattformen entwickeln und sich nicht auf einen Zelllieferanten festlegen wollen. OPmobility positioniert das Blade Battery Pack ausdrĂŒcklich als offene Plattform, die mit unterschiedlichen Zellchemien arbeiten kann.

Gerade in Europa, wo Effizienz und Platzökonomie in der Kompaktklasse zÀhlen, könnte der Ansatz attraktiv sein. Aber auch asiatische Hersteller mit langen RadstÀnden und Fokus auf Fondkomfort bekommen durch die flachen Module zusÀtzliche Freiheitsgrade.

Wo es noch Fragen gibt

Über konkrete KapazitĂ€ten, Zyklenzahlen und Kosten hĂ€lt sich OPmobility bislang bedeckt, weil es sich um ein B2B-Produkt handelt und die Auslegung stark vom jeweiligen OEM abhĂ€ngt. Verbindliche DatenblĂ€tter sind deshalb eher Gegenstand bilateraler GesprĂ€che als öffentlicher BroschĂŒren.

FĂŒr Investoren bleibt damit spannend, welche Hersteller das System zuerst in Serie bringen und in welchen Segmenten es eingesetzt wird. Erste Integrationen ab 2025 in internationalen E-Auto-Plattformen gelten als gesetzt, Details zu Modellen sind aber noch dĂŒnn.

Einordnung im Konzern und an der Börse

Mit dem Blade Battery Pack schĂ€rft OPmobility sein Profil als Zulieferer, der nicht nur Kunststoffteile liefert, sondern auch Kerntechnologie fĂŒr den Elektroantrieb bereitstellt. BatteriegehĂ€use, Thermomanagement und Integration rĂŒcken damit nĂ€her an die Wertschöpfungsmitte der E-Autos.

Die Aktie von OPmobility SE (Plastic Omnium) (FR0000121253) notiert am 16.06.2026 an der Euronext Paris bei 19,40 Euro.

Kompaktinfos zum OPmobility Blade Battery Pack

  • Produkt: OPmobility Blade Battery Pack
  • Hersteller: OPmobility SE (Plastic Omnium)
  • Kategorie: Zubehoer/Ersatzteil, Batterieplattform fĂŒr E-Fahrzeuge
  • Markteinfuehrung: ab 2025 in ersten E-Auto-Plattformen international
  • UVP / Preis: nicht öffentlich, B2B-Komponentenpreis je Fahrzeugplattform
  • Verfuegbarkeit: B2B fĂŒr Autohersteller, Integration in globale E-Fahrzeugprogramme
  • Zielgruppe: OEMs mit neuen, skalierbaren E-Plattformen
  • Besonderheit / USP: flache, lĂ€ngliche Module im Fahrzeugboden fĂŒr mehr Reichweite und Innenraumkomfort

OPmobility Blade Battery Pack finden

Als B2B-Batteriesystem ist das Blade Battery Pack nicht direkt im Handel erhÀltlich, taucht aber zunehmend in DatenblÀttern neuer E-Auto-Plattformen und Fachberichten auf.

Kein Direktkauf fĂŒr Endverbraucher, daher kein Amazon-Link.

Mehr Eindruecke zum Blade Battery Pack

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

de | FR0000121253 | OPMOBILITY | boerse | 69558787 | bgmi