Mercedes-Benz Aktie: Weltpremiere in Seoul
21.04.2026 - 22:29:34 | boerse-global.deSeoul, nicht Stuttgart. Nicht Shanghai. Mercedes-Benz hat seine meistverkaufte Baureihe bewusst in Südkorea elektrifiziert — ein Signal, das weit über die Modellvorstellung hinausgeht.
Am 20. April 2026 enthüllte Konzernchef Ola Källenius gemeinsam mit Technikvorstand Jörg Burzer in Seongdong-gu die erste vollelektrische C-Klasse. Es ist das erste Mal, dass Mercedes eine Weltpremiere in Südkorea ausrichtet. Hinter der Standortwahl steckt Kalkül: Korea ist der fünftgrößte Markt des Konzerns, und auf dem lokalen EV-Markt hat Mercedes zuletzt Boden verloren.
Neue Plattform, neues Innenleben
Die elektrische C-Klasse — intern W520 — basiert auf der MB.EA-M-Plattform, einer reinen Elektroarchitektur ohne Verbrenner-Kompromisse. Die Reichweite soll knapp 640 Kilometer betragen, Schnellladen ist serienmäßig. Hingucker im Innenraum ist ein 39,1 Zoll großer Hyperscreen aus einem Stück Glas, der das gesamte Armaturenbrett überspannt.
Für Käufer ohne EV-Interesse wird eine Verbrennerversion der nächsten C-Klassen-Generation folgen — ein konkretes Datum nannte Mercedes dafür nicht.
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Produktion in Ungarn, Marktstart gestaffelt
Gebaut wird das Modell im ungarischen Kecskemét, Produktionsstart ist im zweiten Quartal 2026. Europäische Kunden sollen zuerst beliefert werden, der US-Start folgt Anfang 2027. Preise für Europa oder Amerika hat Mercedes noch nicht kommuniziert.
Korea selbst soll noch 2026 weitere Elektromodelle erhalten: elektrischer CLA, GLC und GLB stehen auf dem Plan.
Dividende runter, Absatz unter Druck
Der Tag der Premiere ist kein Zufallstermin. Am 21. April 2026 fließt die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 — 3,50 Euro je Aktie, 80 Cent weniger als im Vorjahr. Das bereinigte EBIT brach von 13,7 auf 8,2 Milliarden Euro ein, der Umsatz sank von 145,6 auf 132,2 Milliarden Euro.
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Die Auslieferungszahlen des ersten Quartals 2026 verstärken das Bild: Weltweit lieferte Mercedes rund 499.700 Fahrzeuge aus, sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Während der US-Markt um 20 Prozent zulegte und Europa um sieben Prozent wuchs, brach China um 27 Prozent auf rund 111.600 Einheiten ein — das bleibt die offene Wunde im Konzernportfolio.
Die Aktie notiert bei rund 52 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp 16 Prozent verloren. Der RSI liegt bei 28,5 — technisch überverkauft. Die vollständigen Q1-Zahlen werden noch im April erwartet und dürften zeigen, ob der Konzern das China-Loch anderweitig auffangen konnte.
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