Microsoft, KI-Agenten

Microsoft 365: KI-Agenten übernehmen jetzt ganze Workflows

25.01.2026 - 04:04:12

Microsoft erweitert seine Office-Suite zu einem Ökosystem autonomer KI-Assistenten, die proaktiv Aufgaben über verschiedene Apps hinweg erledigen und so Wissensarbeit automatisieren.

Microsoft verwandelt seine Office-Suite in ein Ökosystem autonomer KI-Assistenten. Die neuen KI-Agenten in Microsoft 365 können komplexe Aufgaben eigenständig über verschiedene Apps hinweg erledigen – ein Schritt von der Assistenz zur vollwertigen Automatisierung.

Im Zentrum steht die Erweiterung von Microsoft Copilot zur Agenten-Plattform. Diese KI-Helfer agieren proaktiv und optimieren Arbeitsabläufe, statt nur auf Befehle zu reagieren. Sie markieren den Übergang zur Automatisierung von Wissensarbeit.

Copilot wird zum proaktiven Arbeitspartner

Der KI-Assistent ist tief in Word, Excel, Outlook und Teams verankert. Jüngste Updates erweitern seine Fähigkeiten massiv. Eine Neuerung ist die Integration in die Nachbereitung spontaner Teams-Anrufe. Das System analysiert automatisch Transkripte, erstellt Zusammenfassungen und identifiziert Aufgaben.

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Zudem wird Copilot kontextsensitiver. Er greift auf Daten aus Posteingang, Kalender und vergangenen Meetings zu. So versteht er komplexe Anfragen und kann etwa einen Projektüberblick aus Teams-Notizen und Word-Dokumenten erstellen. Analysten sehen darin den Schritt vom reaktiven Werkzeug zum proaktiven Partner.

Power Automate: KI macht Prozesse intelligent

Die KI-Integration in Power Automate hebt die Prozessautomatisierung auf ein neues Level. Auch Mitarbeiter ohne IT-Tiefenwissen können nun flexible, intelligente Workflows erstellen. Diese gehen weit über einfache „Wenn-dann“-Regeln hinaus.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Verarbeitung unstrukturierter Daten. Power Automate analysiert den Inhalt von E-Mails oder Dokumenten und nutzt die Informationen, um Genehmigungsprozesse anzustoßen oder Daten zu übertragen. Die Kombination mit Copilot Studio erlaubt maßgeschneiderte KI-Agenten für spezifische Firmenaufgaben.

Teams der Zukunft: Menschen und KI-Agenten

Die jüngsten Ankündigungen deuten auf eine Zukunft hin, in der Teams aus Menschen und spezialisierten KI-Agenten bestehen. Microsoft hat mit „Agent 365“ eine zentrale Steuerungsebene eingeführt. Sie regelt das Verhalten der Agenten und verwaltet ihre Aktionen – die Grundlage für sicheren, skalierbaren KI-Einsatz.

Ein „Agent Mode“ in Office-Anwendungen vertieft die Zusammenarbeit. Der KI-Assistent agiert direkt im Dokument und arbeitet iterativ mit dem Nutzer. Diese nahtlose Interaktion soll die Erstellung von Inhalten beschleunigen und die kognitive Belastung senken.

Produktivitätsschub mit neuen Herausforderungen

Die Automatisierung verspricht erhebliche Effizienzgewinne. Studien zeigen, dass KI-Assistenten die Produktivität, besonders bei weniger erfahrenen Mitarbeitern, steigern können. Eine Umfrage in Österreich ergab, dass 45 Prozent der Arbeitnehmer einen verstärkten KI-Einsatz befürworten, um sich von zeitintensiven Aufgaben zu entlasten.

Doch der Wandel erfordert auch neue Kompetenzen. Die effektive Interaktion mit KI-Systemen und die kritische Bewertung ihrer Ergebnisse werden zur Schlüsselqualifikation. Unternehmen müssen Mitarbeiter schulen und sichere technologische Grundlagen schaffen. Als Reaktion auf zunehmende Cyberangriffe werden ab Juli 2026 erweiterte Sicherheitsfunktionen in vielen Microsoft 365-Lizenzen standardmäßig enthalten sein.

Wird KI zur primären Software-Schnittstelle?

Branchenbeobachter rechnen damit, dass sich der Trend zu autonomen KI-Agenten weiter beschleunigt. Die Vision: Mitarbeiter formulieren Ziele, und KI-Agenten managen die Ausführung über die gesamte 365-Plattform. Microsoft plant bis März 2026 eine Vorschau von „Copilot Chat“, die leistungsstarke KI-Funktionen auch für Nutzer ohne Premium-Lizenz öffnet.

Die Entwicklung zielt darauf ab, dass KI nicht mehr nur Add-on, sondern primäre Schnittstelle wird. Für Unternehmen wird der Aufbau von KI-Kompetenzen und einer soliden Dateninfrastruktur zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Wer diese Grundlagen schafft, profitiert am meisten von der neuen Automatisierungswelle.

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