Microsoft Copilot: KI-Assistent startet schon bei der Windows-Installation
07.02.2026 - 22:23:11Microsoft integriert seinen KI-Assistenten Copilot jetzt direkt in die Erstinstallation von Windows 11. Neue Nutzer können die KI bereits nutzen, während das Betriebssystem eingerichtet wird – der früheste Kontaktpunkt mit der KI in der Windows-Geschichte.
Diese Neuerung erscheint während des Out-of-Box-Experience (OOBE), der Einrichtungsassistent für neue PCs. Ein „Jetzt ausprobieren“-Button für Copilot wird aktiv, sobald das System Updates herunterlädt und installiert. Microsoft macht damit deutlich: Copilot soll kein Add-on, sondern ein zentraler Bestandteil von Windows werden – präsent, bevor der Nutzer überhaupt den Desktop erreicht.
Interaktiver Erstkontakt mit KI
Die Integration ist als leicht zugängliche Demonstration gedacht. Ein Klick öffnet ein Chat-Fenster im Einrichtungsbildschirm. Nutzer können Fragen stellen, Informationen abrufen oder sogar Bilder generieren lassen – alles während die Updates laufen.
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Bemerkenswert: Für diese erste Interaktion ist kein Microsoft-Konto nötig. Eine hohe Hürde fällt damit weg. Die Funktion spiegelt die Standard-Copilot-Erfahrung wider und zeigt praktisch, was die KI leisten kann. Microsoft verwandelt so die oft leere Wartezeit während Updates in eine produktive Einführung.
Strategischer Schachzug trotz KI-Korrektur
Der Zeitpunkt ist bedeutsam. Erst kürzlich berichteten Medien, Microsoft werte seine KI-Strategie neu aus. Zu aggressive Copilot-Integrationen in Kern-Apps wie Editor oder Paint stehen angeblich auf dem Prüfstand. Einige Features sollen sogar umgestaltet oder die KI-Kennzeichnung entfernt werden.
Hintergrund ist Nutzerfeedback: Der rasante KI-Ausbau habe teils auf Kosten von Systemstabilität und Performance gehen können. Microsoft-Führungskräfte räumten „Schmerzpunkte“ ein und kündigten an, Engineering-Ressourcen 2026 verstärkt auf Windows-Stabilität zu lenken.
Vor diesem Hintergrund wirkt die OOBE-Integration wie ein strategisches Statement. Während Microsoft an einigen Stellen zurückrudert, sichert es Copilot gleichzeitig den ersten Eindruck bei neuen Nutzern. Das signalisiert langfristiges Commitment zur KI als Windows-Säule – bei gleichzeitiger Feinanpassung.
Frühe Bindung und Branchentrends
Die Platzierung im Setup ist ein klassischer Adoption-Treiber. Indem Copilot in einer passiven Wartezeit Mehrwert demonstriert, wird er als Grundausstattung etabliert. Das könnte die Interaktion mit KI-Assistenten normalisieren und die Lernkurve für Neulinge verkürzen.
Die Strategie passt in den Branchentrend: Tech-Giganten kämpfen darum, ihre KI-Ökosysteme zur Standardwahl zu machen. Copilot vor der Desktop-Konfiguration zu platzieren, verschafft Microsoft einen Heimvorteil auf der eigenen Plattform. Zudem sammelt das Unternehmen wertvolle Daten, wie neue Nutzer mit KI in einem neutralen Kontext umgehen.
Der Vorstoß erfolgt, während Microsoft nach Wegen sucht, die breite KI-Nutzung in direkte Einnahmen zu verwandeln. Berichten zufolge prüft der Konzern effektivere Monetarisierungsmodelle für Copilot-Dienste.
Ausblick: Die Balance finden
Die Zukunft von Copilot in Windows 11 wird ein Balanceakt. Die OOBE-Integration zeigt klar die Absicht, KI zum Eckpfeiler zu machen. Microsoft wird diese Erst-Erfahrung wohl verfeinern und ausbauen – vielleicht hilft die KI künftig direkt bei Einrichtungsfragen.
Die gleichzeitige Zurücknahme anderswo deutet jedoch auf lernfähiges Unternehmen hin. Der „KI-überall“-Ansatz von 2025 könnte sich 2026 zu einer zielgerichteteren Strategie entwickeln. Die Herausforderung bleibt, Copilot nahtlos in Arbeitsabläufe zu integrieren – so, dass er hilfreich und intuitiv wirkt, nicht aufdringlich.
Für neue Windows-11-Nutzer ist die Einrichtung kein passives Warten mehr. Es ist das erste Gespräch mit der Zukunft des Betriebssystems: ein KI-Assistent, der bereitsteht, bevor der Desktop erscheint.
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