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Microsoft Copilot Search: Neue Filter revolutionieren Unternehmenssuche

27.01.2026 - 21:39:12

Microsoft erweitert seine KI-Suche in Microsoft 365 um kontextsensitive Filter, die Suchergebnisse aus über 150 Datenquellen in Echtzeit präzisieren und so die Produktivität steigern.

Microsofts KI-Tool Copilot Search erhält intelligente Filter für präzisere Ergebnisse in SharePoint, Outlook und Drittsystemen – eine direkte Antwort auf das Chaos verteilter Unternehmensdaten.

Die Suche nach Informationen im digitalen Arbeitsalltag kostet Mitarbeiter oft wertvolle Zeit. Microsoft will dieses Problem nun mit einer wesentlichen Erweiterung für Copilot Search in Microsoft 365 lösen. Ab sofort stehen weltweit quellenspezifische Filter zur Verfügung, die Suchergebnisse aus einer Vielzahl von Datenquellen in Echtzeit verfeinern. Das Ziel: Aus einer breiten Abfrage wird schneller eine präzise Antwort.

Intelligente Filter verstehen den Kontext

Die Kerninnovation sind „connector-aware“ Filter. Wählt ein Nutzer eine bestimmte Datenquelle wie SharePoint, Outlook oder ein verbundenes Drittsystem wie Jira oder Azure DevOps aus, präsentiert Copilot Search dynamisch eine Reihe passender Filteroptionen. Diese leiten sich direkt aus den Inhalten der Suchergebnisse ab.

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Ein Beispiel: Sucht ein Entwickler in Azure DevOps nach einem Ticket, kann er die Ergebnisse sofort mit kontextsensitiven Feldern wie „Zugewiesen an“ oder „Bereichspfad“ eingrenzen. Eine Suche in SharePoint könnte hingegen Filter nach „Websitename“ anbieten. Die Anwendung ist instantan – Nutzer müssen ihre ursprüngliche Abfrage nicht erneut formulieren. Diese Kontextualisierung soll den Suchprozess straffen und die Zeit für die Informationsbeschaffung deutlich reduzieren.

Brücke zwischen Daten-Silos schlagen

In modernen Unternehmen liegen kritische Daten oft verstreut in Dutzenden voneinander getrennten Systemen. Die Produktivität hängt maßgeblich davon ab, diese Daten-Silos effektiv zu durchsuchen. Copilot Search zielt auf eine einheitliche Suche ab, und die neuen Filter stärken dieses Versprechen.

Ob ein Ingenieur ein Ticket in ServiceNow sucht oder ein Projektmanager eine Datei in Google Drive – die Filter bieten eine konsistente Methode, um sich in den Daten einzugraben. Die Funktion verwandelt Copilot Search so von einem simplen Suchwerkzeug in eine produktivere Arbeitsmaschine, die den Kontext der Arbeit über Plattformgrenzen hinweg versteht. Über Copilot Connectors sind mehr als 150 externe Datenquellen anbindbar.

Strategischer Schachzug im Wettlauf der KI-Suche

Das Update kommt zu einer Zeit, in der der Wettbewerb im Markt für KI-gestützte Unternehmenssuche heißläuft. Unternehmen verlangen nach intelligenten Lösungen, die nicht nur Dokumente finden, sondern auch Informationen synthetisieren. Indem Microsoft sich auf die praktische Herausforderung der Suchverfeinerung konzentriert, adressiert es ein fundamentales Nutzerbedürfnis.

Der Schritt ist konsistent mit der übergreifenden Strategie des Konzerns, KI tief in seine gesamte Produktpalette zu integrieren – von Windows bis zu Microsoft-365-Apps wie Teams und Excel. Der Fokus auf eine „Produktivität-zuerst“-Suche, bei der der Aufwand für die Abfrageverfeinerung minimiert wird, steht im Einklang mit dem Versprechen generativer KI am Arbeitsplatz: menschliche Fähigkeiten zu erweitern und repetitive Prozesse zu automatisieren.

Ausblick: Tiefere Integrationen und proaktive KI

Mit dem weltweiten Rollout der Filter ist die Evolution von Copilot Search nicht abgeschlossen. Branchenbeobachter erwarten, dass Microsoft die Intelligenz und Fähigkeiten der Suche weiter ausbauen wird. Zukünftige Entwicklungen dürften auf noch tiefere Integrationen in Drittanwendungen und ein erweitertes semantisches Verständnis abzielen.

Damit könnte die KI künftig Nutzerbedürfnisse antizipieren und relevante Informationen proaktiv bereitstellen. Angesichts stetig wachsender Datenmengen in Unternehmen wird die Fähigkeit, diese Landschaft schnell und intuitiv zu navigieren, immer kritischer. Funktionen wie die quellenspezifische Filterung sind eine Grundlage für eine Suchplattform der nächsten Generation.

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