Microsoft-Patch stoppt Word-Crash-Welle nach fehlerhaften Updates
25.01.2026 - 21:31:11Ein Notfall-Update von Microsoft soll eine Welle von Abstürzen in Office-Anwendungen wie Word beenden. Ausgelöst wurde die Krise durch einen fehlerhaften Sicherheitspatch vom 13. Januar, der Nutzer in frustrierende Absturz- und Safe-Mode-Schleifen warf. Das Update vom vergangenen Samstag soll die Stabilität wiederherstellen – und wirft Fragen zur Softwarequalität des Tech-Giganten auf.
Die Instabilität lässt sich auf das Sicherheitsupdate KB5074109 vom 13. Januar zurückführen. Eigentlich sollte es über 100 Sicherheitslücken schließen, doch stattdessen löste es eine Kaskade kritischer Fehler aus. Zunächst betraf dies Remote-Desktop-Verbindungen und Probleme beim Herunterfahren von Windows-11-Geräten. Doch die eigentliche Krise folgte: Nutzer berichteten von einfrierenden Programmen und Abstürzen, sobald Anwendungen auf Cloud-Speicher wie OneDrive zugreifen wollten.
Outlook und Word im Dauercrash
Besonders betroffen war der E-Mail-Client Microsoft Outlook. Bei vielen Nutzern hing das Programm, stürzte ab oder ließ sich nicht mehr öffnen, vor allem wenn die PST-Dateien in OneDrive gespeichert waren. Doch das zugrundeliegende Problem traf einen viel breiteren Anwendungskreis – inklusive des Textverarbeitungsprogramms Word.
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Der Fehler führt dazu, dass Programme nicht mehr reagieren, sobald sie mit Cloud-Speichern interagieren. Versucht ein Nutzer, ein Dokument aus einem OneDrive-Ordner zu öffnen oder eine Datei in der Cloud zu speichern, friert Word ein, stürzt unerwartet ab oder zeigt die Meldung „Reagiert nicht“ an. Wiederholte Abstürze können dann einen Teufelskreis auslösen: Word startet im abgesicherten Modus, stürzt beim normalen Start aber erneut ab, weil der Konflikt mit dem Windows-Update weiterbesteht. Nutzer bleiben in dieser Safe-Mode-Schleife gefangen und können kritische Dokumente nicht bearbeiten.
Zwei Notfall-Updates in einer Woche
Als Reaktion auf die eskalierende Krise ergriff Microsoft ungewöhnlich drastische Maßnahmen. Zunächst riet das Unternehmen betroffenen Nutzern, das problematische Sicherheitsupdate vom 13. Januar zu deinstallieren – ein seltener Schritt, der den Rückbau von Sicherheitsvorkehrungen bedeutet.
Am Samstag, den 24. Januar, veröffentlichte Microsoft dann ein zweites außerplanmäßiges Update, KB5078127. Dieses kumulative Update soll die Anwendungsabstürze und OneDrive-Fehler beheben und ist für mehrere Versionen von Windows 11 verfügbar. Es ist die empfohlene Lösung für alle betroffenen Nutzer und sollte über Windows Update installiert werden.
Sollten Probleme auch nach dem Update bestehen bleiben, empfiehlt Microsoft Standard-Maßnahmen: das Ausführen des Office-Reparatur-Tools und den manuellen Start von Word im abgesicherten Modus, um potenziell störende Add-Ins zu deaktivieren.
Qualitätssicherung unter Beschuss
Die Serie von Pannen stellt den Software-Qualitätssicherungsprozess von Microsoft erneut in Frage. Dass ein größeres Sicherheitsupdate mehrstufige Ausfälle in verschiedenen Systemfunktionen verursacht, deutet auf potenzielle Lücken im Testverfahren hin. Die Notwendigkeit von zwei separaten Notfall-Updates innerhalb einer einzigen Woche ist höchst ungewöhnlich und bringt sowohl Privatanwender als auch IT-Abteilungen in Unternehmen aus dem Rhythmus.
Diese jüngsten Probleme, gepaart mit einem größeren Ausfall von Microsoft 365 am 22. Januar, nähren bei einigen Nutzern den Eindruck einer zunehmenden Instabilität des Ökosystems. Die in den Notfall-Updates enthaltenen Korrekturen werden voraussichtlich in das nächste geplante Patch Tuesday-Update im Februar integriert.
Für Nutzer, die weiterhin mit Dokumentenabstürzen zu kämpfen haben, bleibt als letzter Ausweg ein pragmatischer Workaround: das vorübergehende Verschieben essenzieller Dokumente aus Cloud-Ordnern auf eine lokale Festplatte, bis die Systemstabilität vollständig wiederhergestellt ist.
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