Microvast, Umsatzrückgang

Microvast: 48 Prozent Umsatzrückgang im Q1

12.05.2026 - 05:13:08 | boerse-global.de

Microvast verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Umsatzrückgang, während die Bargeldreserven stabil bleiben. Neue Produkte und Kapazitätsausbau sollen die Wende bringen.

Microvast: 48 Prozent Umsatzrückgang im Q1 - Foto: über boerse-global.de
Microvast: 48 Prozent Umsatzrückgang im Q1 - Foto: über boerse-global.de

48 Prozent weniger Umsatz, aber 174 Millionen Dollar in der Kasse – Microvast hat Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt, die ein geteiltes Bild zeigen. Der Spezialist für Batterietechnik erlöste nur noch 60,6 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es 116,5 Millionen.

Gewinn durch Sondereffekte

Der GAAP-Nettogewinn von 48,2 Millionen Dollar täuscht. Er entstand vor allem durch einen Buchgewinn von 63,8 Millionen Dollar aus der Neubewertung von Wandelschulden und Optionsscheinen. Bereinigt ergibt sich ein Verlust von 14,6 Millionen Dollar. Im ersten Quartal 2025 hatte Microvast hier noch einen Gewinn von 19,3 Millionen Dollar ausgewiesen.

Das bereinigte EBITDA rutschte ebenfalls ins Minus: minus 5,5 Millionen nach plus 28,5 Millionen im Vorjahr. Immerhin: Die Betriebskosten sanken auf 27,1 Millionen Dollar. Die Investitionen blieben mit 4,2 Millionen Dollar moderat.

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Lieferungen halbiert, neue Produkte in der Pipeline

Die Auslieferungen brachen von 536 auf 274 Megawattstunden ein. Grund sind laut Unternehmensangaben Nachfrageverschiebungen sowie regulatorische Unsicherheiten in Märkten wie Indien und Korea. Microvast reagiert mit neuen Produkten und Kapazitätsausbau.

Im Fokus steht die Serienproduktion der Fabrik Huzhou Phase 3.2. Sie soll bis zu 2 Gigawattstunden Kapazität liefern. Hinzu kommen ein neuer 290-Ah-LFP-Batterieblock und ein elektrischer Antriebsstrang für US-Schulbusse. In Clarksville, Tennessee, läuft zudem der Aufbau einer Endmontage – bis Jahresende soll sie stehen.

Aktie erholt sich vom Tief

Die Microvast-Aktie notierte zuletzt bei 1,81 Euro. Das sind 8,6 Prozent mehr als vor einer Woche und rund 30 Prozent mehr als vor einem Monat. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 1,23 Euro beträgt damit 47 Prozent. Allerdings liegt der Kurs noch 67 Prozent unter dem Jahreshöchst von 5,46 Euro – und 25 Prozent im Minus seit Jahresbeginn.

Analysten sehen im Schnitt ein Kursziel von 6,00 Dollar. Derzeit entspricht das dem Drei- bis Vierfachen des aktuellen Niveaus. Das Vertrauen in die Wende ist also vorhanden – vorausgesetzt, die neue Produktwelle trifft auf ausreichende Nachfrage. Die zweite Jahreshälfte wird zeigen, ob Microvast die Auslieferungen wieder steigern kann.

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