Longfor, HK0960013118

Mit Community-Services und Vermietungs-App: Wie Longfors Paradise Walk-Malls den Alltag in Chinas StÀdten verdichten

15.06.2026 - 10:21:32 | ad-hoc-news.de

Longfor baut sein Einkaufszentrum-Konzept "Paradise Walk" in chinesischen Metropolen konsequent als Lifestyle-Plattform mit digitalem Service aus. Was hinter dem Mixed-Use-Ansatz steckt, wie die Vermietungs-App funktioniert und welche Rolle wiederkehrende Mieteinnahmen fĂŒr den Konzern spielen.

Erhobene HĂ€nde vor hell erleuchteter FestivalbĂŒhne mit Nebel im Nachthimmel
Longfor - Nacht voller Energie: Vor der gleißend weißen FestivalbĂŒhne tauchen unzĂ€hlige HĂ€nde aus dem Dunkel in den aufsteigenden Nebel. 15.06.2026 - Bild: THN

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Vor der Veröffentlichung am 15.06.2026, 10:19 Uhr geprĂŒft. Details im Impressum.

Longfor setzt in China seit Jahren auf großformatige Stadtquartiere mit integrierten Einkaufszentren, BĂŒros und Wohnungen – im Zentrum steht dabei die Shoppingcenter-Marke Paradise Walk als wiederkehrender Umsatzbringer. Die Malls kombinieren stationĂ€ren Handel, Gastronomie und Freizeitangebote und werden zunehmend um digitale Services und Community-Elemente erweitert. Nach Unternehmensangaben umfasste das Portfolio Ende 2023 mehr als 80 betriebene Einkaufszentren, viele davon unter der Marke Paradise Walk, mit einer vermietbaren FlĂ€che von deutlich ĂŒber zehn Millionen Quadratmetern. Einen aktuellen Überblick ĂŒber GrĂ¶ĂŸe, Standorte und Mieterstruktur liefert die offizielle ProjektĂŒbersicht von Longfor, die Paradise Walk als Kernformat im Segment Investment Properties fĂŒhrt. Die offizielle Longfor-Übersicht zu Paradise-Walk-Shoppingcentern ordnet die Malls explizit als langfristig gehaltene Renditeobjekte mit Fokus auf stabile MietertrĂ€ge ein.

Paradise Walk: Mixed-Use-Malls als Plattform fĂŒr Einzelhandel und Services

Paradise-Walk-Zentren sind typischerweise in dicht besiedelten Stadtlagen positioniert, oft direkt an U-Bahn-Knotenpunkten oder großen Verkehrsachsen. Longfor koppelt die Malls in vielen FĂ€llen an WohnhochhĂ€user und BĂŒroflĂ€chen in unmittelbarer Nachbarschaft: So entstehen integrierte Stadtquartiere, in denen Bewohner, BĂŒroangestellte und Besucher innerhalb kurzer Wege einkaufen, essen und Freizeitangebote nutzen. In der Praxis heißt das: internationale Modemarken, chinesische EinzelhĂ€ndler, SupermĂ€rkte, ElektronikfachgeschĂ€fte, Kinos, Fitnessstudios und ErlebnisflĂ€chen fĂŒr Familien teilen sich die gleiche Immobilie, flankiert von Gastronomiekonzepten vom Foodcourt bis zum gehobenen Restaurant.

Ein zentraler Baustein ist die konsequente FlĂ€chenoptimierung fĂŒr unterschiedliche Branchen. Langfristmieter wie SupermĂ€rkte und Drogerien sichern eine Grundauslastung der Mall, wĂ€hrend Mode, Gastronomie und EntertainmentflĂ€chen stĂ€rker auf Frequenz und Aufenthaltsdauer zielen. Longfor kommuniziert dabei eine klare Positionierung von Paradise Walk als lokal verankertes Community-Zentrum: Veranstaltungen wie saisonale MĂ€rkte, Familienaktionen oder Sport-Events sollen den Standort ĂŒber den reinen Einkauf hinaus attraktiv machen. Gleichzeitig profitiert der Konzern von der Diversifizierung der Mieterstruktur – AusfĂ€lle einzelner Mieter schlagen weniger stark auf die GesamtertrĂ€ge durch als in monostrukturierten Objekten.

StĂ€dtebaulich zielt Longfor mit Paradise Walk auf vertikale Verdichtung: Auf relativ kleinen GrundstĂŒcken entstehen komplexe GebĂ€udecluster mit mehreren Ebenen an HandelsflĂ€chen, DachgĂ€rten oder offenen PlĂ€tzen. Die Fassaden sind meist stark verglast, um Tageslicht ins Innere zu holen, und setzen auf LED-Screens und mediale Inszenierung als WerbeflĂ€chen. FĂŒr Mieter bedeutet das hohe Sichtbarkeit und eine architektonisch betonte PrĂ€senz, fĂŒr Longfor zusĂ€tzliche Einnahmequellen etwa ĂŒber Außenwerbung.

Bei der Mieterakquise setzt Longfor auf einen Mix aus nationalen Ketten, internationalen Marken und regionalen Konzepten, um die jeweilige Mall an die Kaufkraft und Vorlieben des Einzugsgebiets anzupassen. Die MietvertrĂ€ge kombinieren hĂ€ufig Grundmieten mit umsatzabhĂ€ngigen Komponenten, wodurch Paradise Walk direkt von wachsendem Konsum profitieren kann. In wirtschaftlich schwĂ€cheren Phasen hilft der breite Branchenmix, Frequenzeinbußen zu puffern – auch, weil Gastronomie, FreizeitflĂ€chen und Services erfahrungsgemĂ€ĂŸ stabilere Besucherströme erzeugen als klassische ModeflĂ€chen allein.

Digitale Touchpoints: Von der Vermietungs-App bis zum Kundenprogramm

Neben dem baulichen Konzept rĂŒckt Longfor zunehmend digitale Instrumente ins Zentrum der Paradise-Walk-Strategie. Der Konzern entwickelt Apps und Online-Plattformen, ĂŒber die sich Kunden ĂŒber Angebote, Veranstaltungen und Öffnungszeiten informieren, ParkplĂ€tze reservieren oder an Bonusprogrammen teilnehmen können. FĂŒr Mieter bietet Longfor digitale Vermietungstools, mit denen FlĂ€chenanfragen gestellt, Vertragsunterlagen ausgetauscht und Service-Tickets verwaltet werden. Diese Prozesse sollen die FlĂ€chenvermarktung beschleunigen und die laufende Kommunikation zwischen Center-Management und Mietern vereinfachen.

Auf Kundenseite reicht die Digitalisierung von QR-basierten Parktickets ĂŒber Online-Kampagnen bis zu Omni-Channel-Kooperationen mit HĂ€ndlern. Einige Paradise-Walk-Standorte experimentieren mit Abholstationen fĂŒr Online-Bestellungen, die den Besuch in der Mall mit E-Commerce verknĂŒpfen. So versucht Longfor, die Rolle des Einkaufszentrums in einem Markt zu sichern, in dem Online-Handel auch in China weiter an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig liefern die digitalen KanĂ€le Daten zur Besucherfrequenz und zum Nutzungsverhalten, die in die Optimierung des Mietermixes und der FlĂ€chenplanung einfließen.

Langfristig will Longfor mit Paradise Walk nicht nur Mieteinnahmen generieren, sondern Plattformbetreiber fĂŒr lokale Konsum-Ökosysteme sein. Die Kombination aus EventflĂ€chen, Services und digitalen Schnittstellen soll dafĂŒr sorgen, dass die Shoppingcenter auch dann attraktive Ziele bleiben, wenn StandardkĂ€ufe zunehmend online stattfinden. FĂŒr Mieter erhöht sich der Druck, FlĂ€chen erlebnisorientiert zu bespielen, wĂ€hrend fĂŒr Longfor die Rolle als Kurator und Betreiber an Gewicht gewinnt.

Finanziell ordnet Longfor Paradise Walk im Segment der langfristig gehaltenen Investment-Immobilien ein. Hier zĂ€hlen kontinuierliche Cashflows aus Miete und Nebenkosten, nicht einmalige Gewinne aus ProjektverkĂ€ufen. In aktuellen PrĂ€sentationen betont das Management die wachsende Bedeutung dieser wiederkehrenden ErtrĂ€ge fĂŒr die StabilitĂ€t des Konzerns – in einem Umfeld, in dem der chinesische Wohnungsneubau weniger dynamisch ist als noch vor einigen Jahren. Eine PrĂ€sentation anlĂ€sslich der Jahreszahlen 2023 zeigt, dass Mieteinnahmen aus Investment Properties einen signifikanten Beitrag zu Umsatz und Ergebnis leisten. Eine Auswertung von Kennzahlenanalysen bei Reuters, die Longfor nach Segmenten aufschlĂŒsseln, ordnet die wiederkehrenden Mieteinnahmen als wichtigen StabilitĂ€tsanker im GeschĂ€ftsmodell ein.

B2B-Fokus: Was Paradise Walk fĂŒr Marken und HĂ€ndler attraktiv macht

FĂŒr EinzelhĂ€ndler, Gastronomiebetreiber und Dienstleister in China ist Paradise Walk vor allem eine Frage von StandortqualitĂ€t und Markenwahrnehmung. Viele der Zentren liegen in neu entwickelten oder stark wachsenden Stadtteilen, in denen Longfor parallel Wohn- und BĂŒroflĂ€chen errichtet. Dadurch entsteht eine integrierte Nachfragebasis, die sich aus Bewohnern, BĂŒrobeschĂ€ftigten und Besuchern zusammensetzt. FĂŒr Marken, die ihre PrĂ€senz in Tier-1- und Tier-2-StĂ€dten ausbauen wollen, sind solche Standorte attraktiv, weil sie planbare Besucherströme versprechen.

Hinzu kommt der Anspruch von Longfor, Paradise Walk als Marke mit hohem Wiedererkennungswert zu etablieren. Wer als Marke in mehreren StĂ€dten in Paradise-Walk-Malls vertreten ist, profitiert von einem konsistenten Center-Management, vergleichbaren Vermietungsprozessen und Ă€hnlichen Marketingmechanismen. FĂŒr nationale Ketten lassen sich so Skaleneffekte heben: Kampagnen können ĂŒber mehrere Standorte hinweg ausgerollt werden, wĂ€hrend vertragliche Rahmenbedingungen zumindest teilweise standardisiert sind.

FĂŒr kleinere, regionale Konzepte bietet Paradise Walk den Zugang zu einer professionell gemanagten Plattform mit hoher Grundfrequenz. Gerade Gastronomieanbieter und Freizeitkonzepte profitieren von der Rolle der Zentren als Treffpunkt und EventflĂ€che. Longfor kann dabei gezielt kuratieren, welche Konzepte sich ergĂ€nzen, um ein stimmiges Gesamtbild der Mall zu erzeugen. FĂŒr den Konzern bedeutet jede neue Marke im Portfolio zusĂ€tzliche Anziehungskraft und oft auch Differenzierung gegenĂŒber konkurrierenden Einkaufszentren im gleichen Einzugsgebiet.

Auf der Kosten- und Risikoseite sind Paradise-Walk-Malls kapitalintensiv: GrundstĂŒckserwerb, Planung und Bau erfordern erhebliche Vorleistungen, bevor Mieteinnahmen fließen. Umso wichtiger sind FlĂ€chenproduktivitĂ€t und Vermietungsquote. Longfor kommuniziert regelmĂ€ĂŸig Vermietungsraten im hohen zweistelligen Prozentbereich fĂŒr seine Kernobjekte, was auf eine stabile Nachfrage nach FlĂ€chen hindeutet. Im Wettbewerbsumfeld mit anderen Entwicklern in China ist Paradise Walk damit ein Baustein, der auf langfristige TragfĂ€higkeit und Markenbindung ausgelegt ist.

Einbettung ins GesamtgeschÀft und Blick auf die Aktie

Paradise Walk ist nur ein Teil des Longfor-Portfolios, ergĂ€nzt um Wohnungsbauprojekte, BĂŒrogebĂ€ude und weitere Immobilienservices. Alle diese Bereiche zusammen bestimmen, wie robust das GeschĂ€ftsmodell auf Konjunkturzyklen, Zinsniveaus und regulatorische Änderungen in China reagiert. FĂŒr Anleger ist die Frage entscheidend, wie verlĂ€sslich die langfristigen MietertrĂ€ge aus den Malls die zyklischeren Projektentwicklungsgewinne ausgleichen können. In der aktuellen Berichterstattung von Wirtschafts- und Finanzmedien wird die Rolle der Investment-Properties daher regelmĂ€ĂŸig hervorgehoben, wenn es um die EinschĂ€tzung der ErtragsqualitĂ€t von Longfor geht. Einen breiteren Überblick ĂŒber das GeschĂ€ftsmodell, zu dem auch Paradise-Walk-Zentren als Kernbestandteil gehören, liefert die kĂŒrzlich aktualisierte UnternehmensprĂ€sentation, auf die unter anderem ein Bericht des South China Morning Post ĂŒber VerĂ€nderungen bei chinesischen Mietimmobilien verweist.

Longfor ist an der Börse Hongkong notiert; die Aktie von Longfor Group Holdings Ltd (ISIN HK0960013118) wird dort in Hongkong-Dollar gehandelt und zÀhlt zu den etablierten Immobilienwerten im chinesischen Entwicklersegment, konkrete Kursniveaus hÀngen jedoch vom jeweiligen Handelstag und Marktumfeld ab.

Paradise Walk im Kurzprofil

  • Produkt: Paradise Walk Shoppingcenter-Konzept
  • Hersteller: Longfor Group Holdings Ltd
  • Kategorie: B2B/Pro-Linie
  • MarkteinfĂŒhrung: schrittweise seit den spĂ€ten 2000er-Jahren in chinesischen Metropolen
  • UVP / Preis: keine klassische Endkundenpreisstruktur, langfristige MietvertrĂ€ge fĂŒr B2B-Mieter in CNY
  • VerfĂŒgbarkeit: ausgewĂ€hlte StĂ€dte in China, vor allem Tier-1- und Tier-2-StĂ€dte
  • Zielgruppe: EinzelhĂ€ndler, Gastronomiebetreiber, Dienstleister und Entertainment-Anbieter mit Expansionsfokus auf chinesische GroßstĂ€dte
  • Besonderheit / USP: integrierte Mixed-Use-Quartiere mit kombinierter Wohn-, BĂŒro- und Einkaufsnutzung und wachsendem Anteil digitaler Services

WeiterfĂŒhrende Informationen fĂŒr Anleger

Aktuelle PrĂ€sentationen, Finanzberichte und Detailinformationen zu den Investment-Immobilien von Longfor, einschließlich Paradise Walk, stellt das Unternehmen im Investor-Relations-Bereich seiner Website bereit.

Weitere Berichte zur Longfor-Aktie Investor Relations

Paradise Walk in Social Media und Bewegtbild

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestĂŒtzt erstellt und redaktionell geprĂŒft. Produktinformationen ohne GewĂ€hr; Preise und VerfĂŒgbarkeit können sich kurzfristig Ă€ndern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. BörsengeschĂ€fte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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