Bundesweiter Warnstreik an UniversitÀtskliniken
26.01.2026 - 17:36:44An den meisten Standorten soll der Ausstand laut der Gewerkschaft Verdi am Mittwoch fortgesetzt werden.
Ebenso fĂŒr Mittwoch ruft die Gewerkschaft zu einem Campus-Warnstreiktag auf: In mehr als 60 StĂ€dten sollen BeschĂ€ftigte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen fĂŒr die Tarifforderungen demonstrieren, an mehr als 40 Standorten Warnstreiks stattfinden.
In den Tarifverhandlungen um die Einkommen der LandesbeschÀftigten haben die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher LÀnder (TdL) seit Dezember keine erkennbare AnnÀherung erzielt.
FĂŒr Patientinnen und Patienten brĂ€chten die Klinik-Warnstreiks am Dienstag und Mittwoch "deutlichen EinschrĂ€nkungen", sagte Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia BĂŒhler. FĂŒr eine Notfallversorgung sei jedoch gesorgt.
Weiterer Schwerpunkt
Der Beamtenbund dbb hat zudem alle LandesbeschĂ€ftigten in Sachsen zu einem ganztĂ€gigen Warnstreik aufgerufen. Der dbb vertritt TarifbeschĂ€ftigte wie Beamtinnen und Beamte und verhandelt an der Seite Verdis fĂŒr den öffentlichen Dienst - aktuell mit den LĂ€ndern.
In den Verhandlungen fordern Verdi und dbb sieben Prozent mehr Lohn, monatlich mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt. Die Gewerkschaften werfen den LĂ€ndern vor, kein Angebot vorgelegt zu haben. Mit weiteren Warnstreiks bis zur dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis zum 13. Februar ist zu rechnen.

