Multitasking kostet ProduktivitÀt und erhöht Stress
27.01.2026 - 19:53:12Ständige Unterbrechungen und digitale Ablenkungen führen zu massiven Produktivitätseinbußen im Job. Experten fordern ein radikales Umdenken hin zu fokussiertem Monotasking.
Warum unser Gehirn Multitasking hasst
Wissenschaftliche Studien belegen: Das menschliche Gehirn kann keine komplexen Aufgaben gleichzeitig bearbeiten. Stattdessen schaltet es nur rasant zwischen ihnen hin und her – ein Prozess namens Task-Switching. Jeder dieser Wechsel kostet mentale Energie und Zeit.
Experten warnen vor dem „Sägeblatteffekt“: Jede kleine Störung senkt die Konzentration auf null. Bis das vorherige Leistungsniveau wieder erreicht ist, können Minuten vergehen. Langfristig schüttet das gestresste Gehirn vermehrt Cortisol aus.
So klappt es mit der Konzentration
Die Gegenbewegung heißt „Deep Work“. Das Konzept des Informatikers Cal Newport beschreibt lange, ungestörte Phasen der Konzentration auf eine einzige, anspruchsvolle Aufgabe. Um in diesen „Flow“ zu kommen, helfen klare Strategien:
* Zeitfenster im Kalender blockieren
* Benachrichtigungen an Smartphone und PC deaktivieren
* „Focus-Zeiten“ im Team kommunizieren
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Eine weitere beliebte Methode ist die Pomodoro-Technik: 25 Minuten konzentrierte Arbeit, gefolgt von einer kurzen Pause.
Vom Büro-Design zur digitalen Selbsthilfe
Die Arbeitsumgebung ist entscheidend. Lärm durch Kollegen ist eine der größten Störquellen. Immer mehr Firmen schaffen deshalb Rückzugsbereiche und „Focus Spaces“ für ungestörtes Arbeiten.
Gleichzeitig boomen digitale Hilfsmittel:
* Apps, die ablenkende Webseiten blockieren
* Tools zur Strukturierung des Arbeitstages nach der Pomodoro-Methode
* Programme, die bewusste Routinen fördern sollen
Das wirtschaftliche Risiko der Zerstreuung
Die Produktivitätsverluste durch ständige Ablenkung sind längst ein ernstes Wirtschaftsproblem. Studien deuten an, dass Unterbrechungen und das mühsame Wieder-Fokussieren einen großen Teil des Arbeitstages fressen.
Die Folgen sind direkte Einbußen durch langsamere Projekte und indirekte Kosten durch sinkende Qualität. Unternehmen, die eine Kultur des fokursierten Arbeitens fördern, könnten sich so einen klaren Wettbewerbsvorteil sichern.
KI: Fluch oder Segen für unseren Fokus?
Künstliche Intelligenz wird das Konzentrations-Management weiter verändern. KI-Assistenten könnten Routineaufgaben automatisieren und so mehr Raum für „Deep Work“ schaffen.
Die Gefahr: Eine noch engere Verzahnung mit Technologie könnte neue Ablenkungen schaffen. Entscheidend wird sein, KI so zu gestalten, dass sie den menschlichen Fokus unterstützt – und nicht weiter zerstückelt. Die Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit zu steuern, wird zur Schlüsselkompetenz auf dem Arbeitsmarkt.
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