Musk prophezeit Super-KI noch vor 2030
24.01.2026 - 07:05:12Elon Musk hat auf dem Weltwirtschaftsforum eine der radikalsten Prognosen zur Künstlichen Intelligenz vorgelegt. Der Tech-Visionär sieht die KI noch in diesem Jahr schlauer als jeden einzelnen Menschen – und schon 2030 klüger als die gesamte Menschheit.
Davos – Die Zukunft kommt schneller, als viele es für möglich halten. Das ist die Kernbotschaft von Elon Musk auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Der umtriebige Unternehmer legte eine dramatisch vorgezogene Timeline für die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz vor. Seine Prognose: Eine KI, die intelligenter ist als der klügste Mensch, könnte noch 2026 Realität werden. Der nächste, noch gewaltigere Schritt – eine Superintelligenz, die das kombinierte Wissen aller Menschen übertrifft – folge vielleicht schon 2030 oder 2031.
Diese Aussagen, die Musk in einem Gespräch mit BlackRock-Chef Larry Fink machte, gehören zu den aggressivsten Vorhersagen für die Ankunft einer Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (AGI). Sie heizen die globale Debatte über das atemberaubende Tempo des KI-Fortschritts und seine Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft weiter an.
Viele Unternehmen unterschätzen die Konsequenzen der neuen EU-KI-Verordnung – seit August 2024 drohen Bußgelder bei fehlender Kennzeichnung, falscher Risikoklassifizierung oder unvollständiger Dokumentation. Der kostenlose Umsetzungs‑Leitfaden erklärt Schritt für Schritt, welche Pflichten Entwickler, Anbieter und Anwender von KI‑Systemen jetzt erfüllen müssen, welche Fristen gelten und wie Sie Ihr System korrekt einstufen. Mit praxisnahen Checklisten und klaren Handlungsschritten sparen Sie Zeit und reduzieren rechtliche Risiken. Kostenlosen KI-Verordnungs‑Leitfaden herunterladen
Vom Einzelnen zur Menschheit: Die zwei Stufen zur Super-KI
Musk skizzierte einen zweistufigen Aufstieg der Maschinenintelligenz. Die erste Hürde, das Überholen der menschlichen Spitzenintelligenz, hält er für eine Frage des nächsten Jahres. „Das ist keine ferne Möglichkeit mehr, sondern eine unmittelbare Realität“, so der Unternehmer. Getrieben werde dieser Sprung von einem beispiellosen Zustrom von Top-Talenten in die KI-Forschung.
Die zweite, weitaus tiefgreifendere Stufe sei das Erreichen einer Superintelligenz, die das kollektive Denkvermögen der gesamten Menschheit in den Schatten stellt. Dieser rasante Übergang unterstreicht die exponentielle Entwicklungsgeschwindigkeit, die Musk erwartet. Der einstige Mahner, der für eine Verlangsamung der KI-Entwicklung plädierte, räumte ein, solche Bemühungen heute für aussichtslos zu halten. Stattdessen setzt er auf aktive Mitgestaltung.
Der neue Engpass: Nicht Chips, sondern Strom
Laut Musk bremst nicht der Mangel an Prozessorchips die KI-Revolution aus, sondern die schiere Menge an benötigtem Strom. Die Energieerzeugung könne mit dem hemmungslosen Appetit der nächsten KI-Generation schlicht nicht Schritt halten. Diese Fokussierung auf Energie als kritische Ressource verlagert die Debatte von Software und Halbleitern hin zu den fundamentalen Grundlagen des Fortschritts.
Diese Sichtweise prägt auch die Strategie seiner Unternehmen. Seine KI-Schmiede xAI baut massive Supercomputing-Cluster und muss sich dabei mit regulatorischen Fragen zu deren Energieversorgung auseinandersetzen. Parallel treibt Tesla einen aggressiven Neun-Monats-Zyklus für den Entwurf neuer KI-Chips voran. Das Ziel: die weltweit am meisten produzierten KI-Prozessoren zu bauen, primär für die eigenen Fahrzeuge. Ein Zwei-Fronten-Angriff gegen die Hindernisse auf dem Weg zur AGI.
Im Kontext: Wie Musks Prognose im Vergleich dasteht
Musks Timeline ist extrem, aber nicht einzigartig. Auch andere Köpfe der führenden KI-Labore sehen die AGI in greifbarer Nähe. Dario Amodei, CEO von Anthropic, nennt ebenfalls den Zeitraum 2026-2027 für leistungsstarke, menschengleiche KI-Systeme. Demis Hassabis von Google DeepMind schätzt die Wahrscheinlichkeit für eine AGI bis 2030 auf 50 Prozent und prophezeit ein goldenes Zeitalter der wissenschaftlichen Entdeckungen.
Diese konvergierenden Prognosen deuten auf einen wachsenden Konsens hin, dass der Übergang zur AGI eine Frage des „Wann“ und nicht des „Ob“ ist. Sie stehen allerdings im Kontrast zu breiteren Umfragen unter KI-Experten, die den Median für das Erreichen der AGI oft erst zwischen 2040 und 2050 sehen.
Das Versprechen des Überflusses – und seine Schattenseiten
Musk verbindet die Ankunft der Superintelligenz direkt mit einer Zukunft des noch nie dagewesenen Überflusses, angetrieben von KI und humanoiden Robotern. Er sieht eine Welt, in der Roboter fast jede Aufgabe übernehmen können. Das würde die Wirtschaftsleistung dramatisch steigern und menschliche Arbeit optional machen. Tesla plant, seine Optimus-Roboter bereits Ende nächsten Jahres an die Öffentlichkeit zu verkaufen – ein erster Schritt in diese Richtung.
Doch dieser Übergang birgt erhebliche Risiken. Musk warnt vor einer schmerzhaften Phase gesellschaftlicher Verwerfungen, wenn der Wert menschlicher Arbeit einbricht und Arbeitsmärkte fundamental umgekrempelt werden. Die zentrale Herausforderung für die Gesellschaft wird es sein, diesen Umbruch zu gestalten und sicherzustellen, dass die Früchte einer KI-getriebenen Welt des Überflusses breit verteilt werden. Eine Aufgabe, die sich als ebenso komplex erweisen könnte wie die Erschaffung der AGI selbst.
PS: Während die Debatte um AGI tobt, sind konkrete Regeln für den Einsatz von KI bereits wirksam geworden – es lohnt sich, frühzeitig vorbereitet zu sein. Der kostenlose Leitfaden zur EU‑KI‑Verordnung fasst Kennzeichnungspflichten, Risikokategorien und Dokumentationsanforderungen kompakt zusammen und liefert eine praktische To‑Do‑Liste für Entwickler und Unternehmen. So vermeiden Sie teure Nachbesserungen und stellen Compliance-sichere Prozesse auf. Jetzt kostenlosen KI‑Leitfaden anfordern


