Forschungsministerin, BĂ€r

Forschungsministerin BĂ€r: Spectrum-Raketenstart noch im ersten Halbjahr

28.04.2026 - 16:00:34 | dpa.de

Nach dem Abbruch des Starts einer "Spectrum"-Rakete Anfang des Monats geht Bundesforschungsministerin Dorothee BĂ€r von einem baldigen neuen Startversuch aus."Wir hoffen, dass der Start jetzt, wenn dann auch die technischen Herausforderungen behoben sind, innerhalb der nĂ€chsten Wochen auch stattfinden kann", sagte die CSU-Politikerin bei einem Besuch im norwegischen TromsĂž auf dpa-Nachfrage.BĂ€r: Glaube ganz fest daranDas Wetter mĂŒsse passen, die Technik mĂŒsse funktionieren.

Nach dem Abbruch des Starts einer "Spectrum"-Rakete Anfang des Monats geht Bundesforschungsministerin Dorothee BĂ€r von einem baldigen neuen Startversuch aus.

"Wir hoffen, dass der Start jetzt, wenn dann auch die technischen Herausforderungen behoben sind, innerhalb der nÀchsten Wochen auch stattfinden kann", sagte die CSU-Politikerin bei einem Besuch im norwegischen TromsÞ auf dpa-Nachfrage.

BĂ€r: Glaube ganz fest daran

Das Wetter mĂŒsse passen, die Technik mĂŒsse funktionieren. "Und deswegen wĂŒrde ich mal sagen, ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, dass es sicherlich noch im ersten Halbjahr auch passieren kann, wenn die technischen Voraussetzungen dafĂŒr geschaffen sind".

Man sei in sehr engem Austausch mit Norwegen. Von der Sicherheitsseite spreche dem Ganzen nichts mehr entgegen, sagte BĂ€r. "Und dann kommt eben die Technik dazu und dann noch Petrus und dann wird es funktionieren. Also ich glaube da ganz fest daran."

Das deutsche Start-up Isar Aerospace hatte im vergangenen Jahr vom Raketenbahnhof auf der norwegischen Insel AndĂžya aus die Orbitalrakete "Spectrum" in den Himmel geschossen, die fĂŒr den Transport erdnaher Satelliten in die Umlaufbahn gedacht ist. Nach nur 30 Sekunden stĂŒrzte sie ab.

Ein weiterer Testflug war Anfang des Monats wegen technischer Probleme vor dem Start abgebrochen worden. Geplante Startversuche waren zuvor bereits mehrmals verschoben worden - aus technischen GrĂŒnden, jĂŒngst aber auch, weil ein norwegischer Fischer mit seinem Boot die Sicherheitszone nicht rechtzeitig verlassen hatte.

Europa bisher von Musk abhÀngig

Auf der "Spectrum", die bis zu einer Tonne Last transportieren kann, ruhen große Hoffnungen der europĂ€ischen Raumfahrtindustrie. Sie soll nach der Serienreife zivile und militĂ€rische Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen wenige hundert Kilometer ĂŒber dem Erdboden bringen.

Europa ist derzeit vor allem auf das US-Unternehmen Space X des MilliardÀrs Elon Musk angewiesen, um Satelliten ins All befördern zu können.

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