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Aktien New York: Dow stagniert - KI entwertet womöglich GeschÀftsmodelle

17.02.2026 - 19:45:24 | dpa.de

Nach dem feiertagsbedingt langen Wochenende haben die US-AktienmÀrkte zu Beginn der neuen Börsenwoche stagniert.

Marktbeobachtern zufolge dauern die Sorgen um den Themenkomplex KĂŒnstliche Intelligenz (KI) an. Immerhin konnten die großen Börsenindizes anfĂ€ngliche, teils herbe Verluste im Verlauf des Handels eingrenzen. Der Dow Jones Industrial US2605661048 bewegte sich zuletzt mit 49.520 Punkten kaum von der Stelle.

Waren die KĂŒnstliche Intelligenz und die mit ihr verbundenen Chancen der große Kurstreiber des vergangenen Jahres, so rĂŒcken nun die möglichen Verlierer ihres Einsatzes immer stĂ€rker in den Blick. "Neue KI-Agenten sind inzwischen in der Lage, softwarebezogene Aufgaben zu ĂŒbernehmen und gefĂ€hrden damit den ĂŒber Jahre aufgebauten Wettbewerbsvorsprung vieler Softwareunternehmen", schrieb Ann-Katrin Petersen vom Vermögensverwalter Blackrock. Der Ausverkauf bei Softwareaktien verdeutliche, dass Anleger die BestĂ€ndigkeit einiger GeschĂ€ftsmodelle grundsĂ€tzlich neu bewerteten.

Auch am Dienstag litten Papiere der Software-Branche unter eben dieser Neubewertung. Im Nasdaq 100 zĂ€hlten Intuit US4612021034, MongoDB US60937P1066, Crowdstrike US22788C1053, Cadence Design Systems US1273871087 und Synopsys US8716071076 zu den Top-Verlierern mit Verlusten zwischen 3,6 und 5,3 Prozent. Im Dow bĂŒĂŸten Salesforce US79466L3024 2,6 Prozent ein. Blackrock-Strategin Peterson sprach von "schöpferischer Zerstörung" durch KI.

Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 fiel am Dienstag auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten. Zuletzt betrug das Minus noch 0,2 Prozent auf 24.696 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 lag mit 6.842 Punkten moderat im Plus, nachdem er im frĂŒhen Handel auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember gerutscht war.

Unterdessen geht der Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers US9344231041 in eine neue Runde. Der Konzern stimmte zu, die Verhandlungen mit Paramount US69932A2042 wieder aufzunehmen. Tags zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider berichtet, dass bei Warner diskutiert wird, ob Paramount einen besseren Deal bieten könnte als der Streaming-Anbieter Netflix US64110L1061. Die Aktien von Warner und Paramount legten um 3,6 beziehungsweise 6,7 Prozent zu. Netflix gaben leicht nach.

FĂŒr die Papiere von Norwegian Cruise Line BMG667211046 ging es um 12 Prozent nach oben. Der aktivistische Investor Elliott Investment Management hat einen Anteil von mehr als 10 Prozent an dem Kreuzfahrtunternehmen aufgebaut und ist damit zu einem der grĂ¶ĂŸten AktionĂ€re aufgestiegen. Der Hedgefonds will nun aktiv Einfluss auf Strategie und FĂŒhrung des Unternehmens nehmen.

Die Anteilscheine von Masimo US5747951003 schnellten um mehr als ein Drittel auf 175 Dollar nach oben. Der Hersteller von Gesundheitsprodukten Danaher US2358511028 will das Medizintechnikunternehmen fĂŒr 180 Dollar je Aktie ĂŒbernehmen. Damit ist das GeschĂ€ft knapp 10 Milliarden Dollar schwer. Die Aktien von Danaher fielen um knapp 4 Prozent.

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